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Alle Rezensionen zu Pohjolan Ilmari
(Genre »Rock«, Land »Finnland«)

 

Enkä Mä Rakasta Ketään
(2009, Johanna Kustannus Oy RAMCD3169)

Das nenne ich mal eine markante Stimme: Nasal, leicht schräg singt Väinö Ilmari Pohjola das erste Stück »Marsilaiset« – oder versuchte er nur nach einem Marsmännchen zu klingen? Das folgende Lied auf dem Solo-Debüt des Ultra Bra-Posaunisten wird es zeigen. Ja, hier klingt er anders: Rau, leicht kratzig intoniert der Sohn des Bassisten Pekka Pohjola »Kun Mä Keitin Mun Soppaa«. Und so bleibt der Gesang auch für die weiteren zehn Songs auf »ENKÄ MÄ RAKASTA KETÄÄN«, die mal schleppend, mal anstachelnd von Esa Joonas Riippa (Bass, Bongos) und Tuomas Aleksi Timonen (Schlagzeug) voran getrieben werden.

Ilmari spielt auf dem Album ferner Melodika, Blockflöte und Gitarre. Letztere benutzt er sehr klar und rein im Elefantenwalzer »Norsu«, in dem auch seine Posaune artgerecht zum Einsatz kommt. Die 44 Minuten Spielzeit wechseln von pulsierendem Rock mit leichten Rock'n'Roll-Anleihen wie in »Ratikkamatka« über Countryepisoden (»Isot Pojat«) zu harmonischen, ruhigen Passagen – die zu Beginn von »Isä Meidän« fast an Weisen klassischer Schlaflieder erinnern. Brillant instrumentiert, perfekt produziert: Ein starker Einstand von Ilmari Pohjola. Hörtipp! Nicht nur für jene, die ihn bereits als Gast der Don Johnson Big Band, Tuomo oder Quintessence kennen, oder sogar als Sänger und Posaunist seiner eigenen Rockband Silvio. (nat)



Siehe auch:
Ultra Bra
Don Johnson Big Band
Tuomo
Quintessence

 Pohjolan Ilmari: Enkä Mä Rakasta Ketään



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