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Alle Rezensionen zu Eberg
(Genre »Pop«, Land »Island«)

 

Antidote
(2009, COD Music COD014)

Liegt es an den sanften Atlantikregenschauern, die unberechenbar über Reykjavik fallen, dass so viele samtpfötige Lo-Fi-Indiepopster aus Island kommen? Eberg alias Einar Tonsberg stellt sich auf seiner dritten Veröffentlichung »ANTIDOTES« zu Musikern wie Daniel Ágúst, Ampop und Bang Gang (der übrigens den Song »Reykjavik« mit verfasst hat) unter den Regenschirm.Gesellt sich zu den zurückgenommen-verschwurbelten Träumern mit Hang zu elektronischen Verspieltheiten, denen die Melancholie ebenso wichtig ist wie die Zärtlichkeit. Pendelt mit seinen Songs bruchlos zwischen Miniatur und Hymne. Ein kompliziertes Liebesleben, komponiert via Laptop-Sounds. So stellt man sich das vor.

Ernsthaftigkeit mit Leichtigkeit kombinieren. Mit neugierigen Augen über den Zaun schauen, der den Popsong von der Filmmusik trennt. Keine Scheu vor großen Gefühlen haben. Nach dem perfekten Popsong streben, der überwältigend radiotauglich ist, aber gleichzeitig experimentelle Soundtüfteleien pflegen, bruchlos. Bei aller unterliegenden Traurigkeit seltsam tröstlich sein. Immer wieder anders. Aber stets hochromantisch. Mit Cello, Piano und vor allem der Stimme von Gastsängerin Rósa Maria Ísfeld, deren unterkühlte Innerlichkeit der von The XX-Sängerin Romy Croft in nichts nachsteht. Mit Ísfeld zusammen hebt Eberg übrigens gerade dass neue Projekt Feldberg aus der Taufe, aber das ist schon wieder eine andere, eine neue Geschichte der endlosen Verknüpfungen innerhalb der Reykjavik-Popszene. (emv)



Siehe auch:
Ampop
Bang Gang
Danuel Ágúst

 Eberg: Antidote

Offizielle Website

Offizielle Website      www.myspace.com/eberg1



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