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Alle Rezensionen zu Oholics
(Genre »Rock«, Land »Schweden«)

 

Disgraceland
(2010, Lose It Productions LIPS)

Sirenen schrillen. Müssen wir uns auf einen echten Notfall einstellen? Irgendwie schon! Das Sextett aus Göteborg stößt auf seinem Debütalbum »DISGRACELAND« erstmal vor den Kopf. Seit wann sind Neo-Psychedeliker aggressiv? Seit wann ist eine Sitar kein sanft-exotisches Stimmungsinstrument? Seit wann schütteln wir unsere langen Matten so vehement, bis die Gedanken, durcheinandergerüttelt wie Lottokugeln, exakt in der Reihenfolge zum Stillstand kommen, wo sie durchaus zum politischen Statement werden können? Aufruhr, Widerstand? Irgendwie schon. Denn vergessen wir nicht, dass die Hippies damals angetreten sind, um die Welt zu verändern. Jugenderevolte eben, mit den Waffen der Musik. Nicht funktionieren, sondern neue Songstrukturen erproben, in denen wir uns wild und wütend verlieren können.

Oholics begeben sich in psychedelische Klangschleifen, in denen die Doors mit Kula Shaker anbändeln. In denen Oasis'sche Rotzigkeit sich an der elegant-aufsässigen Experimentierlust der frühen Pink Floyd reibt. Mit »Lucy Leave« findet sich sogar ein unveröffentlichter Song von Pink-Floyd-Urgestein Syd Barrett auf dem Album, das übrigens von Ebbot Lundberg von The Soundtracks Of Our Lives produziert wurde. Passt! Oholics aber wären keine Schweden, wenn sie nicht inmitten all dieser Soundattacken eine gewisse moderne Coolness pflegen würden, mit freundlicher Unterstützung unserer kleinen elektronischen Freunde. Wir jammen hier, bis wir uns verlieren. Und tanzen überraschend leidenschaftlich dazu. (emv)



Siehe auch:
The Sountrack Of Our Lives

 Oholics: Disgraceland

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.oholics.com



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