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Alle Rezensionen zu Esa Kotilainen
(Genre »Pop«, Land »Finnland«)

 

Turquoise Planet
(2010, Presence Records/Nordic Notes PRECD 018)

Im Booklet hockt Esa Kotilainen inmitten seiner 18 (achtzehn) Tasteninstrumente, hebt Blick und Hände gen Himmel (und Fotograf), und man möchte es ihm gleich tun: Was in aller Welt ist in diesen Musiker gefahren, der einst mit Jukka Tolonen, Wigwam, Tasavallan Presidentti gespielt hat und somit an der ersten Blütephase finnischen Jazz und Rock Anfang der 70er zumindest beteiligt war?

Kotilainen hat alles komponiert und selbst gespielt, bedankt sich ausdrücklich bei Bob Moog für die Erfindung des Synthesizers, das war Ende der 60er. Er taucht tief hinab in die Welt dieses Klangerzeugers, dort unten gleitet er auf fiesestem Esoterik-Schmu. Er lässt die 18 Synthies wabern und wabern, er taucht unter das tiefste musikalische Niveau, das je ein Mensch erreicht hat. Die Stücke heißen übersetzt Glasberg, Eiszapfen, Türkiser Planet, Nebliger Traum, Einöde und Tundra – eine geradezu unvorstellbare Ansammlung von banalsten Plattitüden und Klängen aus der Mottenkiste von Herrn Moog. Nach nebligem Traum nur noch Einöde. (tjk)



Siehe auch:
Wigwam
Tasavallan Presidentti
Hector
Jukka Tolonen

Esa Kotilainen: Turquoise Planet



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