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Alle Rezensionen zu Mortemia
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

Misere Mortem
(2010, Napalm NPR319)

Morten Veland, der Mann hinter Mortemia, ist in der kein Unbekannter in der symphonischen Gothicszene: Erst machte er als einer der Tristania-Gründer, dann mit Sirenia auf sich aufmerksam. Nun liefert der Norweger mit »MISERE MORTEM« sein Solo-Debüt ab. Knapp 41 Minuten lang schichtet er düstere Growls auf dramatische Chöre, dynamische Gitarren auf epische (synthetische) Orchesterarrangements, schleppende Bässe auf flirrende Keyboards. Wirken die neun Songs auf den ersten Höreindruck noch ziemlich ähnlich, kristallisieren sich bei erneuten Durchläufen tatsächlich unterschiedliche Arrangements heraus. Die Gitarren in »The Chains That Wield My Mind« erinnern gar an traditionellen Hardrock.

Natürlich lebt das Album, wie so viele in diesem Genre, vom düster-dramatisches Wechselspiel, Klassik kontra Metal; doch von den weit verbreiteten poppigen Melodien nimmt der Mann aus Stavanger Abstand, die harten Töne dominieren. Das von Morten als Produzent, Mischer und Tontechniker im eigenen Studio aufgenommene Werk empfiehlt sich allen Liebhabern düsterer, melodischer, aber harter (Gothic)Musik mit nur leichtem Hang zur Theatralik – die auf eine Frau am Mikro verzichten können. (nat)



Siehe auch:
Tristania

 Mortemia: Misere Mortem



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