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Alle Rezensionen zu YoYoYo Acapulco
(Genre »Pop«, Land »Norwegen«)

 

The Pleumeleuc Experience
(2010, Bone Voyage/Cargo Km020)

Zu einem sonnigen Tag, an dem man wunderbarerweise nicht müssen muss, könnte YoYoYo Acapulco den Soundtrack liefern. Und man könnte Arme schlenkernd zu diesem entspannt-exotischen Waldschratklängen am Seeufer entlanghüpfen und beglückt darüber nachsinnen, wie wunderbar Nordnorwegen und die Karibik miteinander harmonieren. Auf ihrem ersten Album mit dem sonderbaren Namen »THE PLEUMELEUC EXPERIENCE« schaffen die vier Dörfler ein eigenwilliges und unerwarterweise euphorisches Hinterwalduniversum, in dem die Ukulele die Hauptrolle spielt. Eine unbedingt die Lebensfreude steigernde Entdeckung, das!

Um stilistische Festlegungen schert sich das Quartett um Sänger Arne Martin Baerlund nicht. Wichtiger ist ihnen das Erzählen kruder Geschichten und das Einschlagen verschlungener Seitenpfade. Handgemacht geht es hier zu, aber in die Antifolk-Freak-Ecke gehören die Dorfbarden keineswegs gesteckt. YoYoYo Acapulco verbandeln Wavepop mit uriger Tanzmusik, lassen Ska-Jünger mit 60ies-Herzschmerz-Poppern knutschen. Jammen fast eine geschlagene Viertelstunde mit zunehmender Begeisterung über eine simple Tonfolge. Sind manchmal nachdenklich-melancholisch , öfter aber optimistisch und noch viel lieber abenteuerlustig. Aber auf eine entwaffnend-lockere, lächelnde Art. Wenn dieses Album ein Tier wäre, dann ein dreibeiniger Luchs mit schwankendem Gang. Sagt Baerlund. Dem ist nichts hinzuzufügen. (emv)

 YoYoYo Acapulco: The Pleumeleuc Experience

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.myspace.com/yoyoyoacapulco

   

YYY ACA
(2013, BB*Island/Cargo)

Eine charmante Schrulligkeit kultivieren, auf liebevoll Handgemachtes setzen und mit leise ironischen Songs gegen die Widrigkeiten des Alltags ansingen: Darauf setzt der nordnorwegische Bauernhofbesitzer und gemütvolle Exzentriker Arne Martin Barlund, alias YoYoYo Acapulco, auch auf seinem zweiten Album »YYY ACA«. Seit dem Debüt im Jahr 2010 ist das Projekt zum Duo geschrumpft. Trippeltrappel macht man sich ins Lo-Fi-Popland auf. Was nicht heißt, dass es hier spartanisch zugeht! Denn Barlund und seine musikalische Partnerin, die Bassistin Anja Hellstrand, spannen eine Vielzahl von Kleininstrumenten für ihre Zwecke ein. Wobei die hawaiinische Ukulule weiterhin die ungekrönte Diva ist. Dazu knorrzen beider Stimmen mit beherzter Zärtlichkeit.

Träumen ist bei YoYoYo Acapulco unbedingt erlaubt: Mit lächelnder Schlunzigkeit taucht man auf »Summer Fling« in den Sonnenschein ab. Oder betreibt Küchentisch-Philosophie und sinniert souverän über den eigenen Hang zu Depressionen. Covert den Descendants-Song »Silly Girl«, scheinbar nur zum Zwecke, himmlische Jungs-Mädels-Dynamik herzustellen. Verliebt in die eigenen Schwachstellen sein: Bei den Norwegern ist das der Lebertran, mit dem man den härtesten emotionalen Schneestürmen trotzt!
(emv)



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