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Alle Rezensionen zu Mary's Kids
(Genre »Rock«, Land »Schweden«)

 

Mary's Kids
(2010, Flotation Records FR037)

Offiziell kommt die Kapelle Mary's Kids um Mary Currie im Jahre 2010 (noch) aus Norwegen, doch den Bass bedient ein alt(bekannt)er Schwede: Johan Blomquist von den Backyard Babies. Das selbstbetitelte Langspieldebüt erinnert in »What Can I Say« tatsächlich kurz an dessen Hauptband, das nachfolgende »Destroy« dagegen an ihre Landsmänner Turbonegro. Die restlichen Instrumentalisten sind ebenfalls alte Hasen im (Punk)Rock-Geschäft: Schlagzeuger Topi The Kat verdient seine Brötchen bei Sons Of Cyrus, Gitarrist Hannes bei den Don't Cares.

Das Quartett spielt satten Garage-Punk'n'Roll, der trotz aller Schnelligkeit mit eingängigen Melodien prunkt. Zudem kann die ehemalige Fronterin von Oslos Vorzeige-All Girl-Punkrock'n'rollern Mensen singen und brüllt nicht nur unkoordiniert ins Mikro. Auch wenn die Nordlichter das Genre nicht neu erfunden haben – und die schmerzliche Lücke, welche die Hellacopters hinterlassen haben nicht schließen können: Einer ordentlichen, 14-Song starken Party steht nicht mehr im Weg. Einlegen, mitsingen, abtanzen, feiern. (nat)



Siehe auch:
Backyard Babies
Turbonegro
Hellacopters

 Mary

   

Say No!
(2012, No Ball Records/Flight 13 ?)

Runderneuert melden sich Mary's Kids aus Stockholm zurück: Die einzige Konstante auf »SAY NO!« ist Fronterin Marianne alias Mary Currie, die jetzt drei neue, schwedische Kids um sich gescharrt hat. Gemeinsam mit Gitarrist Erik, Bassist Tom und Schlagzeuger Korsgren tobt sie durch 14 melodische Lieder.

Das Songwriting ist ausgewogen, bewegt sich von langsameren Punkrockhymnen (»Dead Of Night«) über Garage bis zu ungezügeltem zwischen US-Punk und frühen Turbonegro (»Paranoid«). Rotziger, hymnischer Garage-Punk'n'Roll mit charmant geschrieenem Gesang, der Band und Hörern Spaß macht – und handwerklich besser ist als der Vorgänger »MARY'S KIDS«. Anspieltipps: »I say no!«, »Die Little Nazi Boy, Goodbye«, »Ass Infection«. (nat)



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