Zur Hauptseite
Diese Seite empfehlen Neuheiten Artikel Service Suche Impressum

Alle Rezensionen zu Kuunkuiskaajat
(Genre »Folk«, Land »Finnland«)

 

Kuunkuiskaajat
(2010, Magnum Music MGM-195)

Susan Aho und Johanna Virtanen sind neben ihrem Hauptberuf bei Värttinä auch im Duo unterwegs, nennen sich die Mondflüsterinnen und erobern nun in weißen (manchmal auch schwarzen) Kleidern nicht nur Finnland, sondern auch ganz Europa – obwohl der erste Versuch beim European Song Contest 2010 leider schon im Halbfinale endete. »Työlki Ellää« ist der Wettbewerbs-Song, freilich ein Highlight mit wechselnden Rhythmen, packenden Melodien und Feuer.

Ansonsten legen sich die beiden stilistisch nicht allzu fest: Tango (»Taivaallinen«) steht neben Schlager (»Ruutuliina«), der Opener »Kahden« ist eine feine Polka, »Loputon Tie« hat Mitsing-Qualität. Bei »Hääkellot« läuten keine Hochzeitsglocken, eher klingt’s nach Country oder Americana. »Taivaanrinne« könnte mit seinen leicht vertrackten Rhythmen im Värttinä-Songbook stehen, auch die Mitmusiker stammen aus diesem Umfeld. Insgesamt merkt man der CD an, dass Susan Aho und Johanna Virtanen sich einem größeren Publikum öffnen wollen, sie sind daher manchmal ein wenig brav. Aber zum einen können sie sicher noch mehr, zum anderen sind beide Romantikerinnen – hat der Mond schon mal so ein tolles Geflüster gehört? (tjk)



Siehe auch:
Värttinä

 Kuunkuiskaajat: Kuunkuiskaajat

Offizielle Website

Offizielle Website      kuunkuiskaajat.fi

   

Revitty Rakkaus
(2016, Lasso 889853 19322)

Mittels Crowd Funding haben sie ihre zweite CD finanziert, darum dauerte es auch etwas länger: Nach wie vor sind Susan Aho und Johanna Hytti die Mondflüsterinnen, so der Bandname auf Deutsch. Das »Duo« haben sie aus diesem getilgt, folgerichtig haben die beiden Sängerinnen ihre zweite CD auch mit einer kompletten Band eingespielt. Darin tummeln sich gern gesehene Bekannte wie Topi Korhonen (Gitarre, Mandoline, Trompete), Kukka Lehto (Violine) und Anssi Salminen (E-Gitarre). Das Instrumentarium wird noch um Bass, Schlagzeug und Cello erweitert.

Verglichen mit dem grandiosen Erstling ist »REVITTY RAKKAUS« eine kleine Enttäuschung. Manche Songs lassen den bisherigen Charme vermissen, der Sound neigt sich in Richtung Pop - das geht auf Kosten der Originalität. Susan Aho frönt auch ihrer Liebe zu Gipsy-Kängen: »Salakavala« verströmt Kirmesatmosphäre und steigert sich gegen Ende kräftig. Natürlich gelingen ihnen auch ein paar richtige Perlen: Den Titelsong bekommt man nicht mehr aus dem Kopf, er erinnert in einer Melodielinie an einen Song von ABBA. Wunderschön auch die Ballade »Elämä Kantaa«. Nach »Zerbrochener Liebe«, so der Albumtitel auf Deutsch, klingen Kuunkuiskaajat hier keineswegs, aber die beiden können es besser. (tjk)



Neuheiten | CD-Rezensionen | Artikel | Service | Suche | Impressum | Datenschutz

CD des Monats | Nach Genre | Nach Land | Nach Musiker | DVDs | Erweiterte Suche

              

© 2000 - 2018, Design & Programmierung: Polarpixel