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Alle Rezensionen zu Hanna Pakarinen
(Genre »Pop«, Land »Finnland«)

 

Lovers
(2007, BMG 88697065472)

Sie macht es einem nicht leicht: Ist Hanna Pakarinen nun eine ernst zu nehmende Rock-Sängerin oder Fleisch gewordene Inszenierung einer Gothic-Puppe? Auch ihre zweite CD kommt mit derselben Attitude wie der Erstling daher: Stadion-Rock, mit einer schönen Portion Melancholie und Bratz-Gitarren.

An sich hat sie’s ja: passable Stimme, Talent zur Selbstinszenierung und musikalisches ebenso, immerhin hat sie an einigen Songs mitgetextet und -komponiert. »Tears You Cry« klappt prima als Schmusesong, ansonsten geht es so mittelrockig zu. Sie will es wahrscheinlich allen recht machen: dem unsterblich unglücklich verliebten 14-jährigen Mädel, dem 17-jährigen (Moped-)Rocker, deren Eltern noch dazu und obendrein am allermeisten Lauri und Ville. Dabei verirrt sie sich auf der breiten Strasse des Mainstream: So viele Abzweigungen, und eine düsterer als der andere. Ja, wohin nur? Mitten im Booklet zwei Hannas: die eine im weißen, die andere im schwarzen Kleid. Passt beides nicht so recht: runter mit dem Fummel, zieh die Lederjacke an, und lass es endlich krachen! (tjk)

Hanna Pakarinen: Lovers

Offizielle Website

Offizielle Website      http://hanna-pakarinen.com

   

When I Become Me
(2004, BMG 82876628402)

Sie war 2004 die erste Siegerin des finnischen Idols-Wettbewerbs, kurz danach kam diese Debut-CD heraus: Hanna Pakarinen schlug sich gleich auf die Brücke zwischen Pop und Rock, man merkt ihr an, dass sie es musikalisch gern härter hätte. Zumindest singt sie auch nicht schlechter als manch berühmtere Kollegin.

Allerdings ist diese Scheibe dann doch etwas arg auf Kommerz getrimmt, der Erfolg (Platin) blieb dann auch nicht aus. Schon der Titeltrack hat dieses mitsingbare U2-Hymnische mit eingeimpftem Chart-Erfolg und mit dem man später im Stadion nichts falsch machen kann – wenn man denn so weit kommt. Viele Songs plätschern einfach so dahin, besser sind die Risto Asikainen-Stücke »Ejected« und »Love’s Run Over Me« - gerade bei letzterem kann sie mal die Rock-Röhre mimen. Aus unerfindlichen Gründen geistern aber Joan Jett und Suzi Quatro von einer Box zur anderen, Hanna Pakarinen wurde aber noch sie selbst. Hatte sie ja auch versprochen. (tjk)



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