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Alle Rezensionen zu Eplemöya Songlag
(Genre »Jazz«, Land »Norwegen«)

 

Möya Og Myten
(2012, Norcd NORCD1214)

Liv Ulvik, Wenche Losnegård und Anja Eline Skybakmoen sind das Trio Eplemöya (überraschenderweise mit „Ö“ geschrieben, obwohl sie Norwegerinnen sind). Losnegård und Skybakmoen sind auch in jazzigen Gefilden unterwegs, Ulvik ist eher im traditionellen Folk zuhause und auch die treibende Kraft des Trios. Mehr als ihre drei Stimmen sind auf ihrer zweiten CD »MÖYA OG MYTEN« (dt. etwa: Maid und Mythos) nicht zu hören – das aber ist auch gar nicht nötig: dieses Trio ist schlichtweg grandios.

Das Material ist teilweise traditionell, wobei sich alle an den Arrangements beteiligen, oder gleich selbst komponierte und getextete Songs. Mit Humor und viel Liebe zum Detail lehnen sie ihre Lieder an norwegische und internationale alte und moderne Legenden an, das erste Stück ist gar über Siegmund Freud. Sie verschmelzen ihren Jazz-Hintergrund mit traditioneller Folk-Melodik, improvisieren und kreieren phantastische dreistimmige Passagen wie in »Skjoldmøyane« ganz ohne Text. In »Maren« klingen sie teilweise ziemlich schräg, eher traditionell tönt »Kvelerslangen«. Eine einzigartige Schönheit liegt über diesen Liedern – die Neugier des Hörers verwandelt sich zusehends in Ergriffenheit und Begeisterung. (tjk)

 Eplemöya Songlag: Möya Og Myten

Offizielle Website

Offizielle Website      www.norcd.no/artist/eplemøya-songlag

   

Eplemøya Songlag
(2010, Norcd NORCD1091)

Liv Ulvik, Wencke Losnegård und Anja Eline Skybakmoen brauchen nichts – keine Instrumente, keine Begleiter, keine Mikrophone. Mit ihren bloßen drei Stimmen gewannen sie einen Songwettbewerb einer norwegischen Radiostation, von da an nahm ihre Karriere Fahrt auf.

Sehr viel Energie haben sie stimmlich, ebenso viel Charisma auf der Bühne: Man traut ihnen zu, einen größeres Publikum ganz in ihren Bann zu ziehen. Der Gesangsstil basiert auf dem traditionellen »Kveding«-Stil, die drei verknüpfen aber ihr Traditionsbewusstsein mit einer großen Portion Innovationsfreude. Die Stücke sind demzufolge auch teilweise traditionell (und dann natürlich eigen arrangiert) oder eben eigene Kompositionen und Texte. Keine Angst also vor einem A cappella-Damentrio: Der Sound ist außergewöhnlich, aber hochinteressant! (tjk)



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