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Alle Rezensionen zu Bjørn Svin
(Genre »Beats«, Land »Dänemark«)

 

Browen
(2010, Rump Recordings RUMPCD012)

Bjørn Svin, nordische Rekombinierer. Schon die Titel seines Albums bestehen allesamt aus Mutationen: bowbrow, oww, nobrow, nob, o, rewon, und so weiter und so fort. Das Material, mit dem der Elektroniker bastelt, ist ebenso homogen: Klare, kühle, entschlackte und mysterienfrei Elektroniktöne, piepsend und flötend, dazu trockene Beats. Klingt so erstmal ziemlich langweilig

Aber Svin hat seine musikalischen Vorbilder gut studiert - Soundbastler wie Aphex Twin und Beat-Zerhäcksler wie Autechre. Auf deren Spuren schafft er es tatsächlich, den Hörer immer wieder reinzuholen in seine kühlen Elektronikwelten. Mal mit unverhofftem Akkordklang, dann wieder mit holpernden Beats, deren Unregelmäßigkeit sich in den Ohren verhakt - oder auch mit dem Gegenteil: Straighten Drum&Bass-Mustern, die nach Tanzfläche morgens um 6 rufen.

Damit ist das Album zwar kein ganz großer Wurf, schließlich haben wir das hier alles schon mal irgendwo gehört. Ein in sich sehr stimmiges Stück Musik ist Bjørn Svin trotzdem gelungen. Und dem Label Rump Recordings die beste Veröffentlichung seit langem. (sep)

Bjørn Svin: Browen



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