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Alle Rezensionen zu The Man Eating Tree
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Harvest
(2011, Century Media ?)

»HARVEST« beginnt mit dem zweiminütigen Keyboard-Intro »Harvest Bell«, dessen Melodie die Gitarren im Quasi-Opener »At The Green Country Chapel« aufnehmen. Ja, DIE Gitarren, denn The Man Eating Tree um Ex-Sentenced-Schlagzeuger Vesa Ranta haben die Truppe um einen zweiten Gitarristen bereichert: Antti Karhu von Clock Paradox, der für den Zweitling das Stück »Exhaled« geschrieben hat. Dennoch bleibt das Keyboard, ebenso wie der Gesang Tuomas Tuominens prägend(st)er Bestandteil der Songs, die immer eine leicht wehmütige Nuance haben.

Passend dazu handeln die Texte von »Unterdrückung, Krieg und großen, bösen Maschinen«, so Tuomas. Doch das Hauptthema ist »Zeit, und warum sie die ultimative Waffe darstellt. Auch, wenn man nur sehr schlecht damit zielen kann bringt sie am Ende jeden um. Es gibt keine Möglichkeit sie zu entschärfen oder zu entwaffnen«. Doch wer hätte das gedacht: »An allererster Stelle habe ich über die Hoffnung geschrieben«. Und so durchmischen sich melancholische Töne plus drückend-schleppend-schwere Rhythmen mit klaren, fröhlichen Passagen bis hin zum instrumentalen Outro »Karsikko«.

PS: Die Erstpressung des Albums erscheint als Digipak inklusive DVD mit »Making Of… Harvest« sowie dem Type O Negative-Coversong »Everything Dies«. (nat)

The Man Eating Tree: Harvest

   

Vine
(2010, Cobra/Century Media 9980442)

Mit The Man Eating Tree startet nach Poisonblack und Kypck (»Kursk«) bereits die dritte Band ehemaliger Sentenced-Mitglieder: Ex-Sentenced-Schlagzeuger Vesa Ranta versammelte für das Debüt »VINE« Sänger Tuomas Tuominen (Ex-Fall Of The Leaves), Gitarrist Janne Markus (Poisonblack), Bassist Mikko Uusimaa und Keyboarderin Heidi Määttä (Ex-Embraze) um sich. Wenig überraschend hat auch dieses Quintett seine Heimat in der Düster Rock bis Gothic Metal-Abteilung gefunden. Der 50-Minüter schwelgt meist in ruhigen, atmosphärischen, bisweilen doomigen Klängen mit melodischen Gitarren und einem dicken Keyboardteppich.

Der Gesang Tuominens stünde in so manchem Stück (»The White Plateau«) auch einer Progband gut zu Gesicht – und garantiert der Combo einen beträchtlichen Wiedererkennungswert. Sehr gelungen interpretiert der Fronter den Moody Blues-Titel »Nights In White Satin«. Die Finnen haben ein gutes Gespür für eingängig-melancholische Songs, wie die erste Single-Auskopplung »Out Of The Wind« beweist. Allerdings wünscht man sich die wenigen härteren Lieder wie »King Of July« kräftiger, energischer, härter. Auch dürfte das Songwriting insgesamt gerne weniger homogen ausfallen. (nat)



Siehe auch:
Sentenced
Poisonblack
Embraze
Kypck (Kursk)



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