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Alle Rezensionen zu Silentivm
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Amortean
(2009, Dynamic Arts Records DYN032)

Auf »SUFFERION – HAMARTIA OF PRUDENCE« konnten Silentivm noch mit Kreativität punkten, auf »AMORTEAN« hat sie die Inspiration verlassen. Die Finnen unterscheiden sich mit ihrem fünften Studioalbum nicht wirklich von anderen Gothic Metal-Bands. Pluspunkte verdient das Sextett für die neue Sängerin Riina Rinkinen, die seit dem Vorgänger »SEDUCIA« am Mikro steht. Sie hat eine gute Stimme, wirkt nie unangemessen theatralisch, zeigt (erst) im Ausklang »La Fin du Monde« ihr stimmliches Können: Die schönsten Passagen sind jene, wenn sich die Instrumentalisten zurücknehmen, ihr viel Raum lassen – wenngleich noch weit von Theatralik-Klassikern à la Julie Covingtons »Don't Cry For Me Argentina« entfernt.

Die acht restlichen, überwiegend von Gitarrist Juha Lehtioksa geschriebenen Stücke wirken austauschbar und überraschungsarm, können der symphonischen Atmosphäre vom Kaliber Nightwish nicht das Wasser reichen. So reicht es, trotz der anständigen Produktion von Kärtsy Hatakka (Waltari), gerade mal für eine Wertung im Mittelfeld. (nat)



Siehe auch:
Nightwish
Waltari

 Silentivm: Amortean

Offizielle Website

Offizielle Website      www.silentivm.com

   

Sufferion - Hamartia Of Prudence
(2003, Spikefarm/Indigo Naula035)

Ein Album, das nicht in Tracks, sondern in Akt I bis XVI gegliedert ist? Eine finnische Romeo und Julia-Variante? Er kann es nicht lassen: Auch hier hat Nightwishs Tuomas Holopainen seine Finger im Spiel, als ergänzender Keyboarder und Produzent. »Er hat Interesse an unserer Musik gezeigt - und ist definitiv einer der größten Songschreiber«, begründet Boman die fruchtbare Zusammenarbeit. Das Ergebnis: theatralisch im wahrsten Sinne des Wortes.

Nebst wunderschönem melodischem (Gothic) Metal verspricht »SUFFERION« theatralische Musikerfahrung zugleich: Eine Erzählung der Liebenden Antracone und Prudence, von Silentium in bester Shakespeare-Manier geschrieben und vorgetragen. Einschmeichelnde bis herzzerreißende Melodien, tragödiengleiche Texte und Dialoge - und alles aus der Feder von Sänger, Bassist und Bandgründer Matti Aikio. Ein Hörgenuss der besonderen Art! (nat)



Siehe auch:
Nightwish
Verschiedene: Spikefarm Sampler Vol. 2 – 2003
Kotiteollisuus
Sethian



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