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Alle Rezensionen zu Glorybox
(Genre »Beats«, Land »Färöer«)

 

Pale Blue Light
(EP, 2001, Sally Forth Records Sf1057)

Am besten ist es hier, wenn wir die Augen schließen. Uns in die Kissen zurücksinken lassen und uns von Glorybox die Welt entschleunigen lassen. Mit sanften elektronischen Beats und verhuschtem weiblichen Vocals. Trip-Hop ist im Abendhimmel von Glorybox der Leitstern. Weiter entfernt blitzen Nu-Jazzige Sternschnuppen auf, ein Kometenschweif vorbeihuschender Folkeinflüsse verschwindet schnell wieder im All, dafür darf das klavierbegleitete Kunstlied länger die Supernova geben. Die Klangfarbe dieser Songminiaturen in EP-Form, die »PALE BLUE LIGHT« malt, ist definitiv ein tiefes Samtblau.

Ob sich das internationale Trio, das zu Teilen von den Faröer Inseln und anderen aus Chicago stammt, sich tatsächlich nach dem gleichnamigen Portishead-Song benannt hat, bleibt unbeantwortet. Wobei der größte Unterschied zwischen Beth Gibbons und Glorybox-Sängerin Sarah Hepburn darin besteht, dass Letztere lieber beoachtet und hinnimmt. Lieber den zärtlichen Duogesang mit Partner Jan Johansen hochhält statt auf herzerweichende Weise am Leben zu leiden. Glorybox lassen alles Störende, Unharmonische hinter sich und pinseln Wolken mit Wasserfarben auf ein weißes Blatt Papier. Dass dies im Ergebnis schön, aber letzlich etwas harmlos ausfällt, wird uns kurz vorm wohligen Wegdriften in pastellfarbene Traumwelten nicht übermäßig in selbstgerechte Wallungen versetzen. (emv)

 Glorybox: Pale Blue Light

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.myspace.com/gloryboxdk



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