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Alle Rezensionen zu The Crown
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

Death Is Not Dead
(2015, Century Media -)

Nicht nur die Black Metaller Marduk feiern dieses Jahr ihr 25-jähriges Bestehen, sondern auch ihre Landsleute The Crown. Passend zum Jubiläum hat Johan Lindstrand (Ex-One Man Army) den Mikroposten auf »DEATH IS NOT DEAD« wieder übernommen. 50 Minuten mäht das schwedische Death-Kommando (fast) alles nieder, was sich ihnen in den Weg stellt – einzig die dazwischen gestreuten, leicht progressiven Passagen schaffen dem Hörer schmale Fluchtschneisen.

Allen Geschwindigkeitsvariationen, stimmigen Melodien des Gitarrenduos Sunesson/Tervonen und kräftigem Gebelle zum Trotz, fehlt auch Album Nummer Neun der letzte zündende Funke. Vielleicht liegt es an den manchmal zerstückelt wirkenden Liedern (»Speed Kills (Full Moon Ahead)«), vielleicht am begrenzten Wiedererkennungswert, vielleicht an dem »die-Soli-hab-ich-schon-mal-gehört«-Eindruck (»Iblis Bane«) – oder an allem zusammen. Auf die Gesamtlänge gesehen kann die Schiebe nicht überzeugen, wenngleich die zweite Hälfte besser gefällt. Anspieltipps: Das instrumentale »Meduseld« mit Gastmusiker Niklas Rimmerfors (Fejd) an der Nyckelharpa sowie das rockige »Ride To Ruin« und das brachiale Finale »Godeater«. (nat)



Siehe auch:
Marduk
Fejd

The Crown: Death Is Not Dead

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.thecrownofficial.com/

   

Doomsday King
(2010, Century Media 9980372)

Nach dem Split anno 2004 und diversen Nebenprojekten wie Angel Blake oder Engel, fanden die Schwedendeather The Crown für »DOOMSDAY KING« wieder zusammen. Zugegeben, nur fast: Sänger Johann Lindstrand blieb bei One Man Army & The Undead Quartett), doch hat der Neue, Jonas Stålhammar (Ex-Utumno), eine ähnliche Stimmlage wie sein Vorgänger – und diente diesem laut Bandaussage in den Anfangstagen gar als »Blaupause«.

Relativ monotones Mikroröcheln, donnernde Rhythmen und schwere Riffs kennzeichnen den Sound des Dreiviertelstünders. Dabei gibt Schlagzeuger Janne Saarenpää einige Male eine verdammt hohe Geschwindigkeit vor, wie im Titeltrack oder »Desolation Domain«. Womit wir gleich bei einem der Schwachpunkte der Scheibe wären: Das sehr dominante Drumming rumpelt vermehrt alles Andere / alle Anderen in Grund und Boden. Außerdem kann sich keiner der zehn Songs wirklich einprägen. Das Quintett kann sich mit »DOOMSDAY KING« schlicht nicht von der Masse abheben. (nat)



Siehe auch:
Angel Blake
Engel
One Man Army And The Undead Quartet



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