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Alle Rezensionen zu How Many Sisters
(Genre »Pop«, Land »Finnland«)

 

Ikävä Omia Maita
(2012, MSE Musikservice 002)

In den fast 30 Jahren ihres Bestehens haben sich die How Many Sisters zu einer der führenden Gesangsgruppen Finnlands entwickelt und mit vielen verschiedenen Musikern und Stilen beschäftigt. Im Laufe der Zeit übernahm Anna-Mari Kähärä die Führungsrolle und auch Kompositionsarbeit – sie ist eine der kreativsten Künstler des Landes und in allen Genres aktiv.

»IKÄVÄ OMIA MAITA« versammelt Stücke aus den letzten 20 Jahren, allesamt neu arrangiert und aufgenommen. Die Gesangssätze sind von Kähärä, die drei Sängerinnen werden begleitet von der renommierten Tapiola Sinfonietta unter Leitung von Kirmo Lintinen, der auch die Orchestrierung übernahm. Die CD ist so etwas wie eine Reise durch die finnische Natur und Seele, inspiriert von Lyrik und Volksmusik. Kähärä, Mervi Hiltunen-Multamäki und Pirjo Aittomäki singen ganz hervorragend einzeln und zusammen, die Musik dahinter ist sehr farbenfroh und variabel. Eine sehr kluge, detailverliebte Hommage ist diese Aufnahme geworden, aber bei diesen Beteiligten kann man auch Großes erwarten.

In »Laulan Perunoiden Kiehuessa« singen sie für das Wasser, den Baum, die Kartoffeln, Teller und Vogel – einfach alles, und das Orchester steigert sich stetig. »Samsara« und »Joikhu« sind ältere Stücke von Kähärä ohne Text – aber auch das schaffen die drei Sirenen tadellos. (tjk)



Siehe auch:
Anna-Mari Kähärä
Tango-Orkesteri Unto
UMO Jazz Orchestra

 How Many Sisters: Ikävä Omia Maita

   

Thank You For The Kiss
(2005, Zen Master/Rockadillo ZENCD 2102)

Selbstverständlich ist der Name How Many Sisters eine Hommage an die Harmony Sisters, eine berühmte Gesangscombo der 50er und 60er Jahre. Ebenso wie diese bestechen Pirjo Aittomäki, Mervi Hiltunen und Anna-Mari Kähärä durch stimmliche Brillianz, Dynamik und feine Arrangements, wie schon der erste Song »When I Was One And Twenty« deutlich macht.

Treibende Kraft ist Anna-Mari Kähärä, eigentlich in deutlich moderneren Gefilden unterwegs (Zeta-Boo, Jarmo Saari etc.), sie hat fast alle Stücke geschrieben. Bei den Arrangements half ihr Pianist Kirmo Lintinen (der als Arrangeur und Big Band-Leader bekannter ist). Mit Tuure Koski (b) und Tomi Salesvuo (dr) begleitet er das Sängerinnen-Trio swingend und subtil. »THANK YOU FOR THE KISS« ist keine Retro-Scheibe; die Stücke sind ja neu (außer »What Is This Thing Called Love« von Cole Porter und einer Adaptation von Mozarts »Cosi Fan Tutte«-Ouverture). Dennoch weht durch die Musik ein kräftiger Hauch Nostalgie, so elegant swingen die Damen durch eine Mischung aus Pop und Jazz – Abendgarderobe erwünscht. (tjk)



Siehe auch:
ZetaBoo
Jarmo Saari



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