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Alle Rezensionen zu Gluecifer
(Genre »Rock«, Land »Norwegen«)

 

Kings Of Rock
(2 CDs, 2008, Sony BMG SPD-8287689-9412)

Seit dem Abschiedskonzert in ihrer Heimatstadt Oslo am 14. Oktober 2005 ist Gluecifer, eine der besten (nordischen) Rockbands, Geschichte. Doch ihre Musik lebt weiter: Auf den genialen Studioalben der »KINGS OF ROCK« ebenso, wie auf dieser Zusammenstellung der größten Hits plus raren Songs aus elf Jahren Bandgeschichte. Die Rockkönige starten gemäßigt mit »Desolate City«, drücken dann das Gaspedal aber richtig durch, brettern durch ihre Hits von A (»AUTOMATIC THRILL«) bis T (»TENDER IS THE SAVAGE«).

Von »I Got War« über »Easy Living« bis »Here Come The Pigs« rotzen die Norweger durch den 61minütigen ersten Silberling – aber wieso fehlt »Car Full Of Stash«? Der Zweite offenbart rare Stücke von diversen EPS, Singles, Splitalben oder Compilations. Er dauert noch mal satte 59 Minuten, von »Gary O Kane« bis zu »Snyltegjesten« des Joachim Nielsen-Tributs »DET BESTE TIL MEG OG MINE VENNER« aus dem Jahre 2005. Für Fans, für Sammler, für Freunde guter Rockmusik. (nat)


Zur DVD-Rezension über Gluecifer

 Gluecifer: Kings Of Rock

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.gluecifer.com

   

Automatic Thrill
(2004, Steamhammer/SPV 085-69512)

Bei jeder neuen Gluecifer-Scheibe stellt sich die Frage: Wo wollen die Norweger noch hin? Auf dem Rock'n'Roll-Thron haben sie sich längst dauerhaft eingenistet. Live zu gut, um wahr zu sein. Von Fans und Bands verehrt, kopiert – und doch fast nie erreicht.

Mit »AUTOMATIC THRILL« (übrigens ein klasse CD-Layout) legen die Osloer gehörig nach: Es rockt, groovt, hämmert, vibriert, pulsiert – es lebt! Der Titelsong gewährt sofort den richtigen Einstieg. Dann geht's Schlag auf Schlag: »Take It« befiehlt zu rocken, zu moshen, zu pogen – oder was auch immer. Bis zum letzten Takt lebt der Hörer den Albumtitel: »Automatische Erregung«. (nat)

   

Basement Apes
(2002, Steamhammer/SPV 085-74122)

Von Fünfen die auszogen, um die skandinavische Rockmusik zu revolutionieren: Zusammen mit Turbonegro und den Hellacopters sind Gluecifer das Flaggschiff des skandinavischen (Punk)Rocks. Anders gesagt: Entnimmt man die »BASEMENT APES«-CD der Hülle, dann erscheint, wofür sich Gluecifer selbst halten: »Kings Of Rock«. Nicht ganz unbegründet: Schon das erste Stück »Reversed« lässt eingefleischten Altrockern den Kalk aus den Ohren rieseln.

Der absolute Hinhörer ist »Easy Living«, bei dem Instrument um Instrument nacheinander einsteigt: Erst ertönt Biff Malibus Gesang, dann donnert der Bass von Stu Manx los, die Gitarreros Captain Poon und Raldo Useless fallen übers Trommelfell her, und schließlich haut Danny Young in die Becken – einfach nur geil. Nicht nur bei ihren Balladen »Losing End« und »Little Man« beweisen die Osloer, dass sie ihre Instrument beherrschen und sauber rocken. (nat)



Siehe auch:
Turbonegro
The Hellacopters
Bloodlights
Blood Tsunami

   

Tender Is The Savage
(2000, White Jazz Records JAZZCD-29)

Kompliment ... es war sicher nicht einfach, einen Albumtitel zu finden, der abgekürzt »T.I.T.S« ergibt. Doch das nur am Rande. Unter der Haut des zärtlichen Wilden hämmert das vertraute Rock'n'Roll-Herz: Er schleudert elf Kickass-Tracks locker-lässig aus dem Ärmel. 1a-Schweinerock. Irgendwelche Tracks herauszupicken lohnt nicht; die von Daniel Rey (Ramones, Misfits, White Zombie) gemischte und produzierte Scheibe rockt nonstop.

Warum sollte der geneigte »T.I.T.S.«-Käufer das Haus überhaupt noch verlassen, statt mit beiden Ohren ekstatisch an den Boxen zu kleben, getreu dem Namen »Glue«-cifer? Weil die Hammerscheibe mit schlappen 35 Minuten leider den Abend nicht ausfüllt. Alternativvorschlag: Ein, zwei Komplettrotationen im Player, im Anschluss zum Gluecifer-Gig. Killer! (nat)

   

Soaring With the Eagles At Night To Ride With The Pigs In The Morning
(1998, White Jazz Records JAZZCD-12)

Irgendwie gelingt es dem Biest, trotz exzessivem Touren seine müden Klauen nach Schweden zu schleifen und den Nachfolger von »RIDING THE TIGER« einzuspielen. Ein paar Zähne hat es während seiner Zeit als Support der Hellacopters, später als Headliner, mit Gigs im Tages-Takt allerdings verloren – es beißt nur noch mit dreiviertel seiner Kraft zu.

Doch keine Angst, das Monstrum lässt sich deswegen nicht zähmen: Selbst derart geschwächt fegt es mit einem einzigen Prankenhieb, alias »SOARING WITH THE EAGLES...«, die Mehrheit der Nebenbuhler beiseite. Zweifelsohne werden die Beißerchen bald nachwachsen, schließlich hat der klebrige Teufel eine Mission zu erfüllen: Den Rock zu retten. (nat)

   

Riding The Tiger
(1997, White Jazz Records JAZZCD-5)

Rock'n'Roll! Mit der ersten Single »God's Chosen Dealer« (1995) – Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr – erwacht das fünfköpfige norwegische Rockmonster. Im nächsten Jahr speit es die spektakulär titulierte Mini-LP »Dick Disguised As Pussy« aus; es ist höchste Zeit für einen Drei-Platten-Deal.

Das Debüt »RIDING THE TIGER« fährt die Krallen aus; es stampft dröhnend in Höchstgeschwindigkeit vorwärts und zermalmt alles was sich ihm in den Weg stellt. Gelegentlich walzt es vereint mit der Motörhead-Bestie durch die Lande; der Schnauzer ihres Reiters, Lemmy Kilmister, rotiert freudig bei solch passender Begleitung. Hören! (nat)



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