Zur Hauptseite
Diese Seite empfehlen Neuheiten Artikel Service Suche Impressum

Alle Rezensionen zu Death Wolf
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

Death Wolf
(2011, Regain Records ?)

Die 2000 unter dem Namen Devils Whorehouse von Morgan Håkansson (Marduk) gegründete Misfits-/ Samhain-Coverband veröffentlichte zwei Alben und ebenso viele EPS. Dann beschlossen die Schweden, dass der Name weder zur aktuellen Musik noch zur Bandphilosophie passte und änderten ihn in Death Wolf. Jetzt debütieren sie mit gleichnamigem Album, das passend zum Namen stark, unbändig, und aggressiv klingen soll.

Passt, mit dem Opener »Circle Of Abomination« fallen die Wölfe bellend über den Hörer her, in »Ironwood« klingen sie Wölfe allerdings eher nach (Glenn) Danzig als nach blutrünstigen Fleischfressern. Der Dreiviertelstünder der Jungs aus Norrköping ist eine Mischung aus (düsterem) Metal, Rock'n'Roll-Attitüde, etwas Marduk, etwas Schwermut à la Danzig und Wolfsheulen vom Band – ja, bloß kein Klischee auslassen. Die etablierten Wölfe liefern einen soliden Erstling ab, dem es zwar an Ohrwürmern fehlt, aber der hinhören lässt. Freunde von düsterem Metal und/oder Danzig sollten das Rudel die kommenden Jahre im Auge behalten. (nat)



Siehe auch:
Marduk

 Death Wolf: Death Wolf

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.deathwolf.net/

   

III: Östergötland
(2014, Century Media -)

Mit »III: ÖSTERGÖTLAND« leg die Ex-Misfits-/Samhain-Coverband um Marduk-Gitarrist Morgan Håkansson bereits den dritten Longplayer vor. Das düstere Dutzend Songs wechselt zwischen Metal, (Punk-)Rock und Horroratmosphäre, inspiriert von Misfits/Danzig, Motörhead und einem Hauch Marduk.

Dabei reicht das Spektrum vom rotzigen »Today King, Tomorrow Dead« über die grimmige Uptempo-Nummer »Wall Of Shields« bis hin zum schwermütig schleppenden Titelstück. Dazu kommen ein instrumentales Zwischenspiel (»Marching South«) sowie eine Highspeed-Explosion (»Black Sunlight«). Allerlei Effekte, wie Wellenplätschern im Opener »Sea Wolf«, Schritte und Pferdewiehern in »1658« oder schaurige Samples (»Carrion Lord«), verliehen dem 43-Minüter bisweilen fast Hörspiel-Charakter. Fazit: Abwechslungsreich – und sehr düster. (nat)



Siehe auch:
Marduk

   

II: Black Armoured Death
(2013, Century Media ?)

Nach dem selbst betitelten Debüt 2011 sowie einer EP im Folgejahr, legt das Quartett um Fronter Maelstrom nun mit »II: BLACK ARMOURED DEATH« nach.

Auf dem 47-Minüter klingen die Tribute-Wurzeln deutlich durch, ebenso erinnert Maelstroms Gesang an Glenn Danzig, wie in »Lord Of Putrefaction«, aber: Er kann auch shouten oder im Corebereich wildern (»Darkness Of Hel«). Seine Mitstreiter Morgan, Makko (Gitarre) und Hrafn (Schlagzeug) steuern häufig schwarzmetallische Parts bei sowie einen Ausflug ins thrashige (»Black Armoured Death«) oder doomige (»Malice Striker« / »Little Black Angel«). Viele gute Ideen, ein facettenreicher Sänger und eine interessante Black-Punk-Mixtur, der leider (noch) der große Treffer fehlt. (nat)



Neuheiten | CD-Rezensionen | Artikel | Service | Suche | Impressum | Datenschutz

CD des Monats | Nach Genre | Nach Land | Nach Musiker | DVDs | Erweiterte Suche

              

© 2000 - 2020, Design & Programmierung: Polarpixel