Zur Hauptseite
Diese Seite empfehlen Neuheiten Artikel Service Suche Impressum

Alle Rezensionen zu Year Of The Goat
(Genre »Rock«, Land »Schweden«)

 

Angels’ Necropolis
(2012, Ván Records ?)

Hier ist es nun, »ANGELS’ NECROPOLIS«, das Langspiel-Debüt von Year Of The Goat – und es hält, was die EP versprochen hat: Stilistisch setzt es »LUCEM FERRE« fort, nur besser. Ausgefuchster, eigenständiger und besser produziert huldigt das Sextett auch hier den 60-ern und 70-ern. Charismatischer Gesang bereichert die experimentelle Musik, zu der jeder der sechs Musiker mit seinen persönlichen Einflüssen, Vorlieben und Ideen beiträgt. Schimmert (nicht nur) im Titeltrack tatsächlich Thin Lizzy durch?

Die acht, meist stampfend-groovenden Songs enthüllen auch einige zarte (Akustik)Passagen wie in »Voice Of A Dragon« und bringen es insgesamt auf 50 Minuten Spielzeit. Textlich behandelt das Konzeptalbum die Übernahme des Himmelsthrons durch Lucifer: »In the designated graveyard for angels, in the Angels' Necropolis, there towers one majestic tree (…) for the one fallen archangel Lucifer (…) the sap of the tree offers boundless possibilities (…) Jesus falls; Lucifer rules; God trembles; and all around the soil of the Angels’ Necropolis is drenched with blood from angels newly-slain from which its tall guardian might satiate its thirst once more.« (nat)

 Year Of The Goat: Angels’ Necropolis

   

Lucem Ferre
(2011, Ván Records ?)

Da haben Year Of The Goat die Dämpfe aus den 60ern und 70ern aber gaaaanz tief inhaliert: »LUCEM FERRE« dümpelt, wabert irgendwo zwischen Psychedelic Rock, Hardrock und Doom jener Tage umher. Der »LICHTBRINGER« im Retro-Gewand weckt nostalgische Gefühle, wenn Sänger/Gitarrist Thomas Eriksson und sein Quartett in der Vergangenheit wühlen. Mal offerieren die Schweden melancholische Melodien mit einem Hauch Okkultismus wie in »Of Darkness«, mal ein Potpourri aus balladeskem Klavierintro, schwungvollen Riffs und rockigem Groove wie in »Vermillion Clouds«.

Die Musiker beherrschen ihr Handwerk, die Produktion ist ordentlich und die Kompositionen dürften den Ohren der Genre-Liebhaber schmeicheln. Indes ist der Spuk aus der Vorzeit nach gut 20 Minuten vorbei: Die EP bringt es gerade mal auf drei Eigenkompositionen – die allerdings mehr vertraut als eigen anmuten – und das Sam Gopal-Cover »The Dark Lord«, im Original von Lemmy (ja, DEM Lemmy) eingesungen. So bleibt nur abzuwarten, was die erste Full Length bieten wird. (nat)



Neuheiten | CD-Rezensionen | Artikel | Service | Suche | Impressum | Datenschutz

CD des Monats | Nach Genre | Nach Land | Nach Musiker | DVDs | Erweiterte Suche

              

© 2000 - 2019, Design & Programmierung: Polarpixel