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Alle Rezensionen zu Elin Synnøve Bråthen
(Genre »Pop«, Land »Norwegen«)

 

The Anchor And The Dream
(2011, Curling Legs/Galileo CLPCD114)

Achtung, hier singt ein Engel! Die Stimme von Elin Synnøve Bråthen macht süchtig, verspricht eine größere Karriere und braucht keinen Vergleich scheuen. Aufgewachsen ist sie in Norwegens Norden, hat dort in Kirchen- und klassischen Chören ihre Sopranstimme geschult, und sich in Oslo mit der Band »Eliksir« einen Namen gemacht. Ein Glücksgriff war und ist die Kooperation mit dem Produzenten Øystein Sevåg, der nach ihrem Debut auch »THE ANCHOR AND THE DREAM« maßgeblich beeinflusst und eine federnde Leichtigkeit in die Songs zaubert.

Das Songwriting ist ebenso außergewöhnlich wie die Stimme. »Poetry« erinnert an die späteren Alben von Rebekka Bakken, auch »Ride Into Dawn« hat unwiderstehliche Hooklines. »Lift Your Anchor« ist eine feine, offene Ballade mit sphärischen Gitarren und sparsamen Trommeln. »My Island« groovt unverschämt lässig, die süßen Melodien könnten direkt aus dem Hit-Lehrbuch stammen, obendrein verstecken sich kleine rhythmische Gimmicks. »Shivas Blow In Cages« ist der einzige Song mit höherem Tempo und Sound. Gegen Ende wird die CD ein wenig schwächer, als Rausschmeißer fungiert ein chinesisches Volkslied – das hätte sie eigentlich auch Kate Bush (oder anderen Sirenen) überlassen können. Aber als Engel darf man fast alles. (tjk)



Siehe auch:
Øystein Sevåg
Rebekka Bakken

Elin Synnøve Bråthen: The Anchor And The Dream

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.elinsynnove.no



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