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Alle Rezensionen zu Håvard Volden & Toshimaru Nakamura
(Genre »Avantgarde«, Land »Norwegen«)

 

Crepuscular Rays
(2008, Another Timbre at26)

Simon Reynells Label Another Timbre ist eine exzellente Fundgrube für vieles zwischen elektro-akustischer Improvisation und, wie er selbst es gerne nennt, »Post-Reduktionismus«, womit er die Musik in der Tradition von John Cage zu verorten sucht. Der norwegische Gitarrist Håvard Volden, hierzulande vor allem bekannt als Partner und Bandmitglied von Jenny Hval, nahm im November 2008 in Trondheim und Oslo diese raffinierte Platte mit dem Japaner Toshimaru Nakamura auf. Nakamura hat mit seinem sogenannten »No-Input-Mischpult« selbst eine bereits beachtliche Reihe an Kollaborationen mit Norwegern in seiner Diskografie, allen voran die exzellenten Alben im Quintett Koboku Senjû.

Die weitschweifigen Improvisationen tragen treffende und zugleich vage Titel wie »Zerstreuung« und »Wahrnehmung«. Dass Volden hier nicht als konventioneller Gitarrist in Erscheinung tritt, wird dem Hörer schnell klar. Er spielt eine 12-saitige Gitarre, die er oft mit Objekten bearbeitet, so dass man bald nicht mehr den klanglichen Ursprung seiner Manipulationen und Rhythmen erkennt; und damit ergibt sich ein mal homogenes, oftmals aber auch höchst dissonantes Zwiegespräch mit den teils enervierenden oder assoziativen Sounds von Nakamura. Klangkunst für Fortgeschrittene. (ijb)



Siehe auch:
Nude On Sand (Jenny Hval / Håvard Volden)
Håvard Volden
Koboku Senjû
Moon Relay

Håvard Volden: Crepuscular Rays

Audio-Link



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