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Alle Rezensionen zu Brymir
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Breathe Fire To The Sun
(2011, Spinefarm/Soulfood SPI382CD)

Nach den ersten Minuten fragt sich der geneigte Hörer: Was ist das? Eine neue Scheibe von Ensiferum? Oder Turisas? Oder Crimfall? Mitnichten. Es ist das Debüt ihrer Landsmänner Brymir, die ebenfalls Äxte schwingend in die Pagan / Viking Metal-Kerbe schlagen, gepaart mit sehr viel bombastischen Soundtrack-Passagen. »Withering Past« oder »Ragnarök« passten perfekt als Titelsongs zu Historien- oder Fantasy-Filmen.

Das Quintett um Sänger Viktor Gullichsen beweist auf dem 54-Minüter ein gutes Händchen für starkes Songwriting: Monumentale Melodien mit orchestralen Parts (noch) aus der Konserve unterbrechen die Finnen durch dramatisch-theatralische Einschübe. Das Album ist atmosphärisch druckvoll produziert und technisch versiert umgesetzt – und absolut ungeeignet für Keyboard-Hasser und/oder Symphonic Metal-Feinde. Zu bemängeln an dem dynamischen Erstlings gibt es allerdings auch etwas: Die eintönige Mikroarbeit des Fronters, der konsequent monoton growlt, lediglich aufgelockert durch wenige klare Chöre.

PS: Der Name »Brymir« ist eine Wortschöpfung aus zwei Begriffen der nordischen Mythologie: Brimir und Ymir; ersteres wird entweder als alter Name für Ymir oder eines Saales für Seelen nach dem Ragnarök interpretiert. (nat)



Siehe auch:
Ensiferum
Turisas
Crimfall

 Brymir: Breathe Fire To The Sun

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.brymir.com/



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