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Alle Rezensionen zu Blink
(Genre »Folk«, Land »Grenzgänger«)

 

Blink
(2011, Norcd 1103)

»Blink besteht aus vier Frauen, die aus fünf Ländern stammen«, verrät das Infoblatt der Plattenfirma. Wie das? Nun, Jullie Hjetland hat dänische als auch norwegische Eltern, während Johanna-Adele Jüssi aus Estland kommt, Charlotte Hagfors aus Finnland und Emilia Amper schließlich aus Schweden. Dieses gemischt-nordische Quartett, das sich intensiv mit alten skandinavischen Folklore-Traditionen beschäftigt, singt mit einer Intensität, die an Värttinä, Kraja oder Suden Aika erinnert. Wie diese legendären und bei Kennern hoch geschätzten Sängerinnen benötigen Blink nur wenige Gesten, um maximale Wirkung zu erzielen.

Manche Songs wie etwa »Maria, Pohjan Neito« drücken als Klagegesänge auf das Gemüt, andere Nummern wie »Miss You« kommen dann wieder fast so luftig-leicht wie sommerliche Pop-Songs daher. Zugegeben – die vier Nordländerinnen erreichen zwar nicht die Klarheit Krajas, nicht Värttinäs Stimmgewalt und auch nicht Suden Aikas Präzision der Darbietung. Aber Blink zeigen sich insgesamt vielfältiger und in gewisser Weise mutiger; sie nehmen als Begleitinstrumente lediglich Geige, die schwedische Nyckelharpa und die klanglich ganz ähnliche, aus Amerika stammende Autoharp dazu – da mag man ein anstrengend-forderndes Hörerlebnis vermuten, doch das Resultat kommt überraschend schmissig und schmeichelnd daher. (peb)



Siehe auch:
Kraja
Värttinä
Suden Aika

 Blink: Blink



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