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Alle Rezensionen zu Sami Kukka
(Genre »Folk«, Land »Finnland«)

 

Kuolema Tekee Tuloaan
(2006, Helmi Levyt helmi010)

Das gezeichnete Albumcover im einprägsamen HelmiLevyt-Stil lädt uns bereits ambivalent in Sami Kukkas Welt ein, mit vereinzelten grünen Bäumen und grasenden Kühen und Pferden. Zu den Aufnahmen von Sami Kukkas drittem Album und HelmiLevyt-Debüt »KUOLEMA TEKEE TULOAAN« (»Der Tod ist unterwegs«), die Ende Mai, Anfang Juni 2006 in einem finnischen Landhaus stattfanden, heißt es: »Der nahe Bauernhof hatte keine Kühe mehr, aber die Sauna wurde häufiger beheizt als nicht.« Sami Kukka alias Esa Santonen erzählt seine stillen, introspektiven Geschichten von Einsamen und Depressiven, ohne dass er dabei in Tristesse und Schwarzmalerei versinken würde - zumindest nicht musikalisch. Melancholisch ist der einprägsame Finne natürlich nach wie vor.

Santonen singt seine Lieder oft allein mit der akustischen Gitarre, hin und wieder reichlich karg begleitet von instrumentalen Gästen oder auch mal Mia Kähäräs kaum hörbaren Backing Vocals. Seine Begleiter sind Freunde und Kollegen der jüngeren finnischen Folkpop-Generation: Joose Keskitalo an der Mundharmonika oder die Musiker von Paavoharju mit Harmonium, Piano und sehr feinen elektronischen Effekten. Jeder einzelne Ton scheint mit Bedacht gewählt, um nur nicht zu geschwätzig zu werden, da der Songwriter selbst ganz im Mittelpunkt steht. Aber fühlt er sich auch wohl, so exponiert? Fast meint man, er wolle doch lieber so leise verschwinden wie die feinen Klänge, die ihn begleiten. (ijb)



Siehe auch:
Karhumauri
Kiila
Paavoharju
Joose Keskitalo

Sami Kukka: Kuolema Tekee Tuloaan

Video-Link Offizielle Website

Offizielle Website      https://www.sakarikukko.com/

   

Menen Veteen
(2009, Helmi Levyt helmi031)

Auf Album Nummer 4 hat Sami Kukka eine kleine Band um sich geschart, die sich durch die vierzehn erlesenen Songs hindurch mit der Begleitung des Sängers und Gitarristen abwechseln. Der Gesamtklang ist daher ein zwar reichhaltigerer geworden als zuvor, doch am Grundgefühl seiner Musik ändert sich fast nichts. Ein wenig fröhlicher kommt er nun daher, wenn die Unterschiede sich auch in quasi homöpathischer Dosis bewegen.

Wenn hier mal Pastacas' »well-prepared« oder Resonator-Gitarre erklingt, dort Pekka Kuusisto oder Ólöf Arnalds die Violine auspacken oder vor allem Samuli Kosminen sein verspieltes Instrumentarium aus dem Hut zaubert (Koto, Microphone Tapping, Oil Tank, Hurdy Gurdy, Kalimba, Glockenspiel, Musical Box, Spielzeug-Akkordeon...), Sami Kukka bleibt doch ganz der Alte. Nur bleibt er eben nicht sitzen, sondern geht in wundersamen Schritten seinen melancholischen Weg weiter. Nur Mia Kähäräs unaufdringliche Begleitstimme ist die Konstante geblieben. Ein weiteres stilles Meisterwerk, mögen noch viele weitere folgen. (ijb)



Siehe auch:
Samuli Kosminen
Ólöf Arnalds
Pekka Kuusisto



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