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Alle Rezensionen zu Särkyneet
(Genre »Pop«, Land »Finnland«)

 

Ei Einää
(2011, Combat Rock Industry/Flight 13)

Tanzlustig und rebellisch, überschäumend und verschwitzt. Dabei doch von urbaner, junger Coolness: Solch scheinbar gegensätzlichen Dinge bringt nur der simple Powerpop auf einen gemeinsamen Nenner. Bei »EI ENÄÄ« (nicht mehr!), dem Debüt von Särkyneet (zerbrochen!) aus Helsinki, geht es um freche Lebenslust im 60ies-Style, mit flotten Verbeugungen vor den lederbejackten Reeperbahn-Beatles und Johnny Rivers, denen hier mit Coversongs gebührend Respekt gezollt wird. Auf finnisch, natürlich, was denn sonst!

Das Quartett um Sängerin Milla kommt ausgesprochen ausgeschlafen daher, mit viel Credibility, die nur aus dem langjährigen Abhängen in Garagen-Proberäumen stammen kann. Die Gitarren begehren wespenfrech auf. Milla hat dem Gesang böser und begabter Mädchen wohl gelauscht, denn am ehesten kommen hier Assoziationen zur selbstbewusst-empfindsamen (Bar)Schlampigkeit der ganz jungen Aimee Mann und Susanna Hoffs auf. Die Mädels hatten´s drauf, und die Finnin muss sich im Vergleich keineswegs hinten anstellen. Särkyneet sind in diesem Sinne quietschlebendige Retro-Agenten, aber wen kümmert´s, dass diese Musik vor 50 Jahren schon mal schick war, so lange wir das lange Haar im Fahrtwind wehen lassen. (emv)

 Särkyneet: Ei Einää

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.sarkyneet.com

   

Kaupungin Kutsu
(2013, Combat Rock Industry/Flight 13 CRI097)

Frühling für Fortgeschrittene! Särkyneet stürzen sich auf ihrer frisch getunten Vespa ins Getümmel und lassen auf charmant-rotzige Art den übermütigen Powerpop hochleben. Mit dem Zweitling »KAUPUNGIN KUTSU« (Einladung in die Stadt) betritt das Quartett um Sängerin Milla zwar kein musikalisches Neuland, aber hey! Hier geht es um ein rebellisches und überschäumendes Lebensgefühl im Neo-60ies-Style! Songs wie »Tyttöja Säälittää« kommen leichtfüßig, selbstironisch und superlebendig daher. Mama, ich will ein jetzte Himbeereis!

Das Quartett brettert knapp jenseits der Geschwindigkeitsbegrenzung durch Großstadtstraßen. Streift räudigen Punk, dicklippigen Wave und freche Surfsounds und macht bei seinem Raubzug durch das jugendendliche Revoluzzertum keine Gefangenen. Die Revolution muss Spaß machen, sonst taugt sie nichts! Frühling auf die aufmüpfige Ar? Hier geht’s lang!
(emv)



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