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Alle Rezensionen zu Deathlike
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

Apega
(EP, 2011, Eigenverlag -)

Das kurze, melodische Intro, das ebenso gut eine Black Metal-Scheibe einleiten könnte, locht auf eine falsche Fährte: »APEGA« ist eine halbe Stunde Death Metal der alten Schule – der sehr alten Schule – wenngleich der Bandkopf Roy alias Aquilion nebenbei eine Einmann-Schwarzmetal-Kapelle namens The Black Gate betreibt. Tatsächlich finden sich ähnliche Vorlieben im Aufbau der Songs, wie die Zeitlupenpassagen in »Voice of the Serpent God« (»APEGA«) und »The Serpent Who Slept Dead« (Titelsong des gleichnamigen The Black Gate-Albums) … und wenn mich nicht alles täuscht, auch ähnliche Melodien.

Eher ungewöhnlich für Oldschool Deather sind die Keyboardeinlagen, die »Voice of the Serpent God« zu einer Länge von achteinhalb Minuten verhilft. Auf spielerische Raffinesse oder technikverliebte Details legt die 2007 gegründete Truppe aus Trysil keinen Wert: Bis auf oben erwähnte ruhige Momente stapfen Roy und Tormod stramm durch die nur vier Stücke. Der Gesang ist monoton unterirdisch tief und böse, der Sound überwiegend erdig, dreckig, die Geschwindigkeit meist gedrosselt, die Stimmung düster. Gelegentlich schraubt sich eine Gitarre klagend aus dieser Unterwelt in die Höhe. Gut gemachte Tempowechsel lassen bei »I Am The Void« aufhören. Das Songwriting sowie dessen Umsetzung an Mikro / Instrumenten dürften gerne etwas interessanter sein. PS: Ist das eigentlich ein Drum-Computer? (nat)



Siehe auch:
Norsk Urskog Vol. 3
The Black Gate

 Deathlike: Apega



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