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Alle Rezensionen zu Darkness Falls
(Genre »Pop«, Land »Dänemark«)

 

Alive In Us
(2011, hfn music/Rough Trade hfn09cd)

Sängerin und Keyboarderin Josephine Philip und Ina Lindren (Absolventin der staatlichen dänischen Filmhochschule) an Gitarre und Bass sind zwei attraktive Mädels aus Kopenhagen, die Anders »Hans Dampf« Trentemøller aufgegabelt hat, um ihr Debütalbum zu produzieren – und darauf gleich mitzuspielen. Ob er die Mädels deshalb unter seine Fittiche genommen hat, weil ihm gefiel, dass ihre Musik der seinen schon sehr ähnelt oder ob er ihnen den eigenen Klangstempel aufgedrückt hat, lässt sich im Nachhinein nicht ausmachen. (Vermutlich beides.) Dass die zwei Talent und Ideen haben, steht außer Frage. Wäre die Platte als Trentemøllers neue CD erschienen, hätte sich allerdings auch niemand gewundert, zumal Miss Philip bereits zu seiner Tourband gehört und auf »Into the Great Wide Yonder« sang.

Auch bei Darkness Falls gibt es wieder den markanten Einfluss von Sixties-Girlgroups, kombiniert mit den etwas dunklen, aber geschmackvoll eingesetzten Gitarren aus dem verträumten Indie-Rock der Achtziger und frühen Neunziger Jahre, einer präzisen Prise Elektronica sowie ganz vielen zeitlosen Popmelodien. Drama und Melancholie im Mid-Tempo, für Freunde von Dirty Beaches, Marie Fisker und The Raveonettes. Hier und da wird das Erfolgsrezept leicht variiert, etwa durch eine arabische Melodie im tollen Prog-Rocksong »Night Will Be Dawn«. Andernorts Chöre, Neo-Disco, Märchen- und Mädchenträume und ein schöner Party-Tanzhit mit »Before The Light Takes Us«. (ijb)



Siehe auch:
Trentemøller
Raveonettes
Marie Fisker

 Darkness Falls: Alive In Us



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