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Alle Rezensionen zu The Amazing
(Genre »Pop«, Land »Schweden«)

 

Gentle Stream
(2011, Sublimal Sounds/Broken Silence)

Eine feine Balance halten. Zwischen leiser Melancholie und verhaltener Euphorie. Einen Zustand der Entschleunigung herstellen, lächelnd nach hinten schauen und altmodische Tugenden wie bewusste Bescheidenheit pflegen. The Amazing tauchen auf ihrem Zweitling »GENTLE STREAM« in die tiefen, psychedelisch funkelnden Wasser des Frühsiebziger-Folkpop ab. In Sehnsuchtswelten also, die von sanften Rebellen wie Crosby, Stills, Nash & Young bevölkert wurden. Fein hallende Gitarren, flirrende Flöten und harmonische Vocals dominieren ausufernde Songstrukturen, dargeboten mit souveränem Selbstbewusstsein. Kein Wunder, sind hier doch mit Reine Fieske und Johan Holmegard zwei Recken der Psych-Rocker Dungen aktiv. Sänger Christoffer Gunrup war früher bei den stilprägenden Melancholie-Popstern Granada aktiv. The Amazing lassen mit Songs wie »When The Colours Change« den Dingen alle Zeit der Welt, sich zu entwickeln. Einschließlich des Einschlagens fein verzweigter Nebenpfade.

Die Schweden pflegen eine feine Understatement-Beziehung zum Pathos, die Assoziationen zu notorischen Übertreibern wie Barclay James Harvest erst garnicht aufkommen lässt. Flirten verhalten mit dem hymnischen Pop und gehen etwa im Track »Gone« mit A-ha kuscheln. Kommen ungemein leichtfüßig daher. Lullen nicht ein, sondern öffnen die Sinne. Eine knappe Stunde mit The Amazing wegträumen: Sehr sinnvoll genutzte Lebenszeit! (emv)



Siehe auch:
Dungen
Granada
A-ha
Elephant9 with Reine Fiske

The Amazing: Gentle Stream

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.theamazing.se/



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