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Alle Rezensionen zu Obrero
(Genre »Rock«, Land »Schweden«)

 

Mortui Vivos Docent
(2011, Night Tripper Records NTR003)

Echte Kerle gedeihen in der Dunkelheit so wie Primeln in der Frühlingssonne. In der Schwärze sprießen sie, die ernsten, echten, moribunden Emotionen und die erhabenen Mythen aus Vorväters Zeiten. So weit, so vertraut. Auf dem Bandfoto schauen die fünf bärtigen Mannen aus Stockholm grimmig und finster drein, und analog präsentiert sich die Stimmung auf dem Debütalbum »MORTUI VIVOS DOCENT« (für die Nicht-Lateiner unter uns: Die Toten lehren die Lebenden, der Leitspruch der Pathologen!) Das Quintett steht mit beiden Beinen knietief im 70er-Stoner-Hardrock und wird präsentiert mit freundlicher Unterstützung von Doom Metal. Das fröhliche Zitate-Raten feiert in Songs wie »The Wolf´s Hook« Weihnachten und Geburtstag gleichzeitig: Man hört Anklänge an Black Sabbath ebenso wie an Hawkwind.

Das klingt vom Handwerklichen her alles gefällig. Sänger Martin Missy ist ein erfahrener Haudegen, der zuvor in Formationen wie Protektor aktiv war und gibt das wildernde Bühnentier mit Verve. Nur: Aufregend oder gar innovativ ist es nicht, was die fünf Düstermänner hier präsentieren. Eher stockkonservativ. Ehrlicher Schweiß fließt und erhabene Gedanken werden gedacht. Einen Song über Tutenchamuns Sohn zu schreiben, das muss man sich erstmal trauen! Obrero bieten Hausmannskost. Wie Leberwurstbrot mit Löwensenf. Aber das mag man nicht jeden Tag essen.
(emv)

 Obrero: Mortui Vivos Docent

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.myspace.com/obreroswe



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