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Alle Rezensionen zu God Seed
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

Live At Wacken
(2012, Indie Recordings INDIE040CDL)

Norwegische Black Metal-Rechnung: God Seed = Gorgoroth (Basser King Ov Hell und Fronter Gaahl) minus Bandgründer/Gitarrist Infernus. Da Gaahl aber Mitte 2009 spontan keine Lust mehr auf (Black) Metal hatte, wurde das geplante Album mangels Gesang nie fertig. Somit ist »GOD SEED: LIVE AT WACKEN« (CD und DVD) bis heute die einzige Veröffentlichung der Band – die verspätet erschient und obendrein in gekürzter Version (vier Songs weniger als geplant) wegen erneuten Rechtsstreits.

Nur 38 Minuten (oder neun Songs) dauert das frostige Spektakel auf Wacken 2008, bei denen Gaahl jenseits der Liedertext fast kein Wort über die Lippen kommt, während die Gitarristen Ice Dale /Teloch, Basser King und Schlagzeuger Nicholas Barker ihr Set präzise durchknüppeln. Die Stücke stammen von »TWILIGHT OF THE IDOLS« sowie »AD MAIOREM SATHANAS GLORIAM«, die Klangqualität ist okay.

Auf der DVD gibt's als Bonus für die Augen die angemessene Bühnendeko: Festgebundene, nackte Menschlein an Holzkreuzen, blutige Schafsköpfe, literweise Schafsblut und gaaanz viel Pyrotechnik. Dazu gaaanz böse guckende, böse posende Musiker – und 75.000 (volltrunkene) Besucher, von denen vermutlich der Hälfte scheißegal ist, welche Band dort oben steht.

Ob das CD-DVD-Paket sein Geld wert ist, möge der geneigte Fan selbst entscheiden. (nat)



Siehe auch:
Gorgoroth

 God Seed: Live At Wacken



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