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Alle Rezensionen zu Vigri
(Genre »Pop«, Land »Island«)

 

Pink Boats
(2011, Eigenverlag)

Wir blicken aufs Meer hinaus, während die Sonne sinkt, bis alle Fischerboote für einige kurze Minuten in ein intensiv altrosafarbenes Licht getaucht sind. Um genau diesen Moment geht es Vigri auf ihrem Debütalbum »PINK BOATS«: In dem sich die Dinge verlangsamen, die Gedanken schweifen und eine ziehende Sehnsucht unser Herz auf schmerzhaft schöne Weise pochen lässt. Unprätentiöse Romantiker sind sie, diese Fünf um die Brüder Bjarki and Hans Pjetursson. Benannt haben sich die Reykjaviker übrigens nach dem letzten Fischerboot, mit dem der Großvater der Pjeturssons zur See gefahren ist.

Vigri pflegen mit einfachsten Mitteln eine sehr handgemachte und zärtliche Art des Traumtänzer-Pops, in dem sich die Gewissheiten wie im vielleicht schönsten Song »Sleep« immer mehr verflüchtigen. Die Instrumentierung immer wunderlicher wird und Pianos unversehens zu Orgeln werden, Glocken geheimnisvoll klingen und elektronische Irrlichtereien aufblitzen wie das Kichern von Elfen. Aufgenommen wurde das Album auf Inseln, in einem abgelegenen Restaurant am Fuße des Esja-Berges, in Kirchen und einem verlassenen Heringsfabrik. »PINK BOATS« entwirft eine schüchterne, auf altmodische Art wundersame Gegenwelt, die im epischen ausufernden Song »These Are The Eyes« endet. Und man sich endlich dem Zauber des hellen isländischen Sommerhimmels ergibt und die Augen schließt. (emv)

 Vigri: Pink Boats

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.facebook.com/vigri



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