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Alle Rezensionen zu Lemonator
(Genre »Rock«, Land »Finnland«)

 

The Waltz
(2001, Odor RODO 015)

Lemonators »THE WALTZ« wurde in Finnland zum Album des Jahres 2000 gekürt, ließ dabei Konkurrenten wie Darude, HIM oder Jimi Tenor hinter sich. Außerdem wurde das zweite Stück auf dem Drittling, »California«, das beste Lied des Jahres – und landete 2004 als Remix auf dem Lemonator Best-Of »YESTERDAY WAS GOOD«. Darauf schafften es übrigens auch die Hits »I Don't Want To Live For Ever« plus »Once I Killed A Boy With A Girl«, zudem »One Last Day«,»You Stole My Heart«, »You're Left, I'm Right« – kurz gesagt: Die Hälfte des gesamten Albums.

Auf »THE WALTZ« agieren die Finnen meist sehr zurückhaltend, bescheren dem Hörer eine gute, beschauliche Dreiviertelstunde. Die Lieder sind wie auf den Vorgängern höchst melodiös, poppig, harmonisch – und mit wenig Langzeitwirkung. Schade, schade. (nat)



Siehe auch:
HIM
Jimi Tenor

 Lemonator: The Waltz

   

At The Presence Of Great Beauty
(2006, Spinefarm 987559-6)

Beschaulich fiedeln die Streicher, fröhlich pfeift ein Lemonator, und schon ist das Intro vorbei; »Love Disappear« eröffnet das sehr melodiöse, aber immer dezente »AT THE PRESENCE OF GREAT BEAUTY«. Die Stücke wirken niemals aufdringlich, obwohl Gast-Trompeter und -Geiger das Quartett unterstützen.

Leider breitet sich wieder einmal der Schleier des Vergessens über die Lieder, sobald deren letzter Takt verklingt. Gerade eben klang alles noch so einleuchtend, so eingängig; der Refrain regte zum Mitsingen an. Doch ohne Hilfe aus den Lautsprechern sucht der Musikfreund verzagt den richtigen, den roten Faden im Knäuel des just Gehörten – so reicht es leider abermals nicht für eine bessere Bewertung. (nat)



Siehe auch:
Von Hertzen Brothers

   

Yesterday Was Good
(2004, Spinefarm 982173-4)

Nach vier Studioalben werfen die Zitronen-Knaben ihre »Best-Of« auf den Markt. Außer den bekannten Hits zwischen Rock und Pop, teilweise als Single-Version respektive remixt, kreuzen zwei mehr oder weniger neue Stücke auf. »Black Coffee«, im Original vom All Saints-Longplayer »SAINTS & SINNERS«, spielten die Finnen häufig live; auf Wunsch ihrer Fans nehmen sie ihn schließlich auf.

»(We Go) Round« fristete bisher einen Demo-Status auf der ersten EP; Sänger Lasse Kurki schrieb den Text neu und überarbeitete die Musik. Bilanz: »It's much better now«, so der Frontmann, welcher das Poster-Booklet mit Kommentaren zu jedem Song bestückt. (nat)



Siehe auch:
Disco Ensemble

   

Grandpop
(2003, Odor Rodo33 038022-2)

Ohrwürmer wie »Poor Happy Man« – gestützt durch solides Gitarrenspiel – blitzen auf bei der finnischen Band, die bisher mit Muse oder Yo La Tengo verglichen wurde. Andere Songs werden getragen von leicht chorisch-gesprengelten Gesangsschichten. Hätte man doch nur ein wenig mehr Mut, den Sänger in den Vordergrund zu rücken, um ihn mehr zu zu trauen!

Vielleicht würde dann mancher Song entschlossener und kraftvoller wirken. Würde man nur das vorhandene Talent ein wenig mehr würzen! Weiterer und leider entscheidender Minuspunkt: Alles hört sich ein wenig breiig an - gerade so, als habe man eine Konservendose um's Mikro geschnallt. (frk)

   

Yellow
(1997, Fazer/Warner 0630-17988-2)

Die Verpackung des Debüts, von dem eine freundliche Mutation des Chiquita-Aufklebers lächelt, prägt sich auf Anhieb besser ein als die Musik. Gefälliger Gesang begleitet eine nette Klampfe, im Hintergrund werkelt die zuverlässige Rhythmusabteilung; doch schlecht ist »YELLOW« keineswegs.

Poppig, fast britisch-poppig, mit einer Idee Beatles gewürzt schmeicheln sich fröhliche Melodien beim Hörer ein. Anspieltipps auf der von den Laika & The Cosmonauts-Mitgliedern, Janne Haavisto/Tom Nyman produzierten Scheibe: Das rockige »Superb« oder der beschwingte, unbeschwerte Einstieg »Playing With Dinosaur«. (nat)



Siehe auch:
Janne Haavisto
Laika & The Cosmonauts



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