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Alle Rezensionen zu Magic Pocket & Morten Qvenild
(Genre »Jazz«, Land »Norwegen«)

 

The Katabatic Wind
(2010, Bolage BLGCD013)

Über ein paar Jahre hinweg schweißten Festivalauftritte und gemeinsame Zeiten im Trondheim Jazz Orchestra die Mini-Brass-Band aus Trondheimer Exstudenten zusammen, bis sie 2010 schließlich ihr Debütalbum in Halden einspielten. Trompeter Hayden Powell, Posaunist Erik Johanessen und Tubist Daniel Hersekdal fanden in Erik Nylander an Schlagzeug bzw. Drum Machine und Tabla Machine eine würdige perkussive Basis. Durch den überaus umtriebigen Morten Qvenild als Gast am Piano und Synthesizer wuchs die Gruppe vorübergehend zum Quintett.

Erfahrungen aus ihren unterschiedlichen Bands und Stilen führen die Jungs zusammen zu einem vitalen Zeugnis für den Erfindungsreichtum der gegenwärtigen jungen Jazzszene Norwegens. In Form von zehn höchst abwechlungsreichen, fantasievollen Songs werden komplexe Rhythmen und unvorhersehbare Melodien geboten. Ob knackige Vignetten (»Darts«) oder sich langsam aufbauende NuJazz-Tracks, die mal verschwurbelt (»Used to be Doublespeak«), mal bluesig (»Katabatic Wind«), mal fast prog-jazzig (»Call me Ishmael«, eine der kollektiven Kompositionen) auftreten oder dräuend-dunkle Klangcollagen an die Ränder des Jazz (»Ahab's Pipe«)... stets wissen die Fünf sich mit einem Ideenreichtum zu helfen. Allein wie »A Scar« zwischen raffinierten Schlagzeug-Grooves und sensibel, aber markant eingesetzter Elektronik alle Erwartungen aushebelt, beweist, was für einen Schatz an tollen Musikern die junge Szene Norwegens auf Lager hat. (ijb)



Siehe auch:
Hayden Powell
Daniel Herskedal
Erik Nylander
Erik Johanessen

 Magic Pocket: The Katabatic Wind



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