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Alle Rezensionen zu Eye Emma Jedi
(Genre »Rock«, Land »Norwegen«)

 

Eye Emma Jedi
(2012, Toothfairy)

Scheppern und schlendern. Sind durchaus keine Gegensätze! Lärmen und launig daherkommen. Auch nicht! Also: Da sind drei Jungs aus Norwegen und zwei aus England mit sehr stark gewöhnungsbedürftigen Frisuren, die den Mischmasch zur Kunstform erheben. Mit hornissenfrechen Indie-Gitarren, rotzigen Vocals und einer souveränen Leck-Mich-Am-Arsch-Attitüde, die irgendwo zwischen Glam, Coolness und Straßenköter-Schnoddrigkeit zuhause ist. Sie tragen zwar keineswegs Latzhosen, aber die stylishe Anarchie von Dexy´s Midnight Runners könnte hier als Leitstern dienen. Dreckig, ehrlich, souverän und unbedingt tanzbar. Hymnisch und rotzfrech. Schweißig und strahlend.

So kommen sie also daher, die Jungspunde mit dem Sound, der gewaltige Leuchtfeuer auf Bergkuppen entzündet. Sie ziehen auf ihrer selbst betitelten EP eine arrogante Schnute, was grauselig wirken würde, wenn diese Jungs hohle Nüsse wären. Sind sie aber nicht, weil sie scheinbar mühelos leichte Zwischentöne kultivieren und südliche Gitarrengewitter entfesseln. Weil sie etwas können und sich die Prolo-Attitüde leisten können. Im Song »Lights«, besingen sie das Mädchen mit den blutroten Schuhen, und hey! Die Lichter gehn aus und wir sind einfach nur da. So lebendig, dass es weh tut. (emv)

 Eye Emma Jedi: Eye Emma Jedi

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.eyeemmajedi.com/



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