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Alle Rezensionen zu Blodhemn
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

Holmengraa
(2012, Indie Recordings INDIE077CD)

Blodhemn (alias Invisus) stammt aus Bergen, heißt wie das gleichnamige Enslaved Album aus dem Jahre 1998 und spielt logischerweise was? Natürlich: Old School Black Metal; inspiriert durch nordische Kapellen von Darkthrone über Enslaved und Gorgoroth bis zu Dissection. Beachtlich wie ausgereift die sechs Songs (plus Intro und Coversong) des Einmann-Projekts klingen, trotz – oder gerade wegen – simpler stilistischer Mittel: Typisch schnelle, treibende Riffs, giftig gekeifter Gesang, Blastbeats, doch beharrlich melodiös, handwerklich sauber eingespielt und druckvoll produziert.

Wenn es so schön rasselt, scheppert und groovt wie nach exakt zwei Minuten in der ersten Single-Auskopplung »Djevelen I Menneskeform« erinnert das an die besten Momente ihrer Landsleute Kvelertak. Eine Überraschung bietet »Telehiv«, das mit einer langsamen, leicht melancholischen Gitarrenmelodie beginnt, sich schleppend ausbreitet, nach zwei Minuten gewaltig loslegt und im letzten Drittel mit klaren Vocals des Gastsängers Eirik Ånneland verblüfft. Zum Abschluss covert Invisus gelungen Dissections »Black Horizons«, das erste Lied auf deren Debütalbum »THE SOMBERLAIN«.

Ein empfehlenswerter Erstling der bereits 2004 gegründeten Kapelle – den Invisus mit seinen unterstützenden Live-Musikern hoffentlich bald auf deutsche Bühnen bringt. (nat)



Siehe auch:
Enslaved
Darkthrone
Kvelertak
Dissection

 Blodhemn: Holmengraa

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.blodhemn.no

   

H7
(2014, Indie Recordings INDIE147CD)

Neues aus der rohen Black Metal-Schmiede von Mastermind Invisus alias Blodhemn. »H7« heißt die neue pechschwarze Old School- Killerscheibe, die mit dem erst flammenknisternden dann zum Inferno empor lodernden Stück »Flammenes Virke« standesgemäß beginnt.

Als echter Teilzeit-Nackenbrecher entpuppt sich das brachiale »Slettet Av Tid«, das nach knapp der Hälfte der siebenminütigen Spieldauer eine (notwendige) schön schleppende Verschnaufpause gewährt. Dagegen punktet »Evig Heder« mit dem lässigsten Groove. Der einzig schwächere Moment auf dem 41-Minüter ist die Midtempo-Nummer »Åndenes Ansikt«, die der Norweger glücklicherweise mit dem gehässigen »Fandesvenn« wieder wettmachen kann. Fazit: Fast so gut wie »HOLMENGRAA« – fast. (nat)



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