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Alle Rezensionen zu Anekdoten
(Genre »Rock«, Land »Schweden«)

 

Gravity
(2003, Stickman/Indigo 2867-2)

Sie bleiben ihrem Progrock weitestgehend treu. Auf »GRAVITY« zeigt das Quartett zwar anfänglichst große Langeweile, beweist letzten Endes aber, dass sie zurecht einen guten Ruf genießen. Lyrisches begleitet den etwas isomorphen Gesang und entfaltet seine Klangfarbe immer dann, wenn Anna-Sophie Dahlberg unterstützend zur Seite steht.

Reichlich Farfisa, Mellotron und Vibraphon prägen den kosmischen Rhodes-Sound, der bedächtig fließend Songlängen von bis zu acht Minuten erreicht und sich eingestehen muss, dass dies zuviel des Guten ist. Dicht sind die Songstrukturen, interessant das hohe Maß an illusionären Traumwandlungen. Vermeiden es Anekdoten, sich in den Standards des Genres gefangen zu halten, dann offenbaren sie ihre musikalisch herbe Schönheit. (lic)



Siehe auch:
Höyry-kone

 Anekdoten: Gravity

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.anekdoten.se/

   

Nucleus
(1995, Virgin Virta 002)

Anekdoten bewohnen ein seltsames Zwischenreich. An den Pforten wachen so unterschiedliche Überväter wie Robert Fripp, Brian Eno und Kurt Cobain. Der Wind, der durch dieses störrische Land streift, bringt Witterung von Prog, Anflüge von Jazz und allermerkwürdigsterweise einen Hauch von Ambient. Die Schweden entziehen sich auf ihrem zweiten Album »NUCLEUS« jedem Schablonendenken und loten ihre Untiefen aus.

Sehr sinnlich kultivieren sie ihren eigene Melange von Art Rock plus Glam unter heftigem Einsatz von Mellotron-Sinfonik und sind am innigsten dort, wo Anna Sofie Dalbergs Cello mitmischt. Anekdoten sind anstrengend, widerborstig, und irgendwie nicht zu fassen. Hat definitiv etwas. (emv)



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