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Alle Rezensionen zu Bandapart
(Genre »Jazz«, Land »Dänemark«)

 

Bandapart
(2004, ILK/VME ILK 103)

Aha – so also hört es sich an, wenn der Meister den Klavierdeckel zuklappt, sich ans Wurlitzer-Piano setzt und dazu die Loops kreiseln lässt: Hübscher, beschwingter Tagtraumjazz hüpft aus den Lautsprecherboxen, setzt sich aufs Sofa, reißt die Gardinen auf und lässt frische Luft hinein. Mal komprimiert und mit einem swingenden Rhythmus unterlegt, dass man fröhlich lächelnd die Kaffeetassen bereitstellt und die Zuckerschnecken aus dem Zellophan befreit; dann wieder setzt Kjærgaard seine versprengten Töne mutig wahllos nach-, auf- und übereinander - so wie ein Impressionist nur mittels scheinbar konturloser Farbflecken die Blumenwiese herbeitupft, die einen dennoch sofort überzeugt und einleuchtet.

Dass dies gelingt, liegt ebenso an seinen Mitstreitern. Denn mit dabei ist als alter Bekannter Jonas Westergaard am Bass, an den Drums der zurückhaltende Jeppe Gram, und die Gitarre zupft vergleichbar perlig Jakob Bro. Zugleich fehlt es der in nur zwei Tagen eingespielten Produktion trotz des etwas verspielten Charakters nicht an klar erkennbaren lateinamerikanischen Anleihen, für die Kjærgaard mit seinen wechselnden Formationen einsteht – bis hin zu einem sich herausschälenden Bossa Nova. Schön das. Wirklich. Richtig nett – im positiven und keinesfalls spöttischen Sinne. (frk)



Siehe auch:
Søren Kjærgaard
Niels Lyhne Løkkegaard
Blake Tartare
I Got You On Tape

 Bandapart: Bandapart



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