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Alle Rezensionen zu Paris
(Genre »Pop«, Land »Schweden«)

 

Secrets On Tape
(2005, Look Left Recordings VVR1034832)

Wie viele Bands es da draußen in den endlichen Weiten dieser Erde gibt, wissen wir nicht. Es müssen Millionen sein. Eigentlich Grund genug, den Innovationsmotor anzukurbeln und alle Arten von Einfällen aufs Notenblatt rieseln zu lassen. Mit Phantasie hat es aber die Band um Annika Mellin und Emma Nylén nicht so. Selbst ihre Demos, die in Stockholm überaus erfolgreich vertickt wurden, trugen den – ach so einmaligen und lustigen – Namen »Greatest Hits«.

Auch wenn ihr Zweitling nun etwas weniger Wert auf Blondiemäßiges 80er Jahre Dancefloor-Geschwurbel legt und Konter mit spinnigen Roxette-Sound-a-Likes fährt, bleibt das Wesen vor allem eines: belangloser Pop. Keyboards, Gitarre, Bass und Drums dienen dabei nur als amorphe Klangmasse für den gleichförmigen Gesang und anbiedernde Melodien. Da helfen auch keine Disko-Versatzstücke mehr. Ein Album wie ein Tunnelblick in albern blubbernde, schokolinsenfarbige Plastikwelten – wo die Übergänge von catchy zu cheesy laufend sind und die Texte in ihrer Banalität schon längst nicht mehr wahrgenommen werden. Und um das Geheimnis zu lüften: Diese Platte im Player und ein umfallender Sack Reis in China geraten zum Mega-Event. (maw)



Siehe auch:
Emmon

 Paris: Secrets On Tape

   

Yellow Eden
(2003, Look Left Recordings/Zomba 5033197.2)

Paris – zwei Jungs und Mädels mit schniekem Seitenscheitel – verstehen es vorbildlichst, sich mit Musik und Design in Einklang zu bringen. Dabei ist Style fast alles und darf auf dem Debütalbum der Band in einer Melange aus dem Discosound der letzten drei Jahrzehnte zusammengefasst werden.

Dass Abba und Roxette ebenso wie Dire Straits – der Ohrenmerk liegt wohlweißlich auf dem unverwechselbarem Gitarrensound – großen Einfluss genommen haben, lässt sich kaum verheimlichen. Ebenso wenig die Tatsache, dass die Texte wenig aufregend Neues mit sich bringen. Doch sucht der Popfreund ja auch weniger die gedankliche Herausforderung, wenn er auf der Tanzfläche steht, als vielmehr das Gefühl in den Beinen. »YELLOW EDEN« soll ihm dieser Dancefloor sein. (lic)



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