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Alle Rezensionen zu CALLmeKAT
(Genre »Pop«, Land »Dänemark«)

 

Where The River Turns Black
(2012, Questions & Answers)

Dezidiert auf der düsteren Seite des Pop angesiedelt. Auf elegante Weise beunruhigend und eindringlich nostalgisch gen 60er blickend: So kommt der Lo-Fi-Kammerpop von Katrine Ottosen daher. Ihr erstes international erscheinendes Album »WHERE THE RIVER TURNS BLACK« hat die Musikerin aus Kopenhagen fernab der Hemat in den Catskill Mountains nördlich von New York aufgenommen. Unter tätiger Unterstützung neuer und alter Freunde: Joe Magistro von Prophet Omega and Sara Lee von den B52’s, aber auch dem erprobten Weggefährten Helgi Jonsson an der dominant im Hintergrund agierenden Posaune. Frau Ottesen ist das ganze Album über bis auf beide Ohren in die guten, alten analogen Synthies verliebt und flirtet heftig mit TripHop, Ballade, Walzer und Dancefloor. Das soll gut gehen?

Und wie! Weil CALLmeCAT in Songs wie dem schauerschlagerigen »Tiger Head« auf katzengleich sich entziehende Weise sie selbst bleibt. Auch wenn weibliche Referenzgrößen wie Fiona Apple, Lykke Li, Coco Rosie oder Feist hier wie die guten Feen um die Albumwiege Patin stehen. Düster ist nicht gleich spaß- oder intelligenzfrei, will uns die Chanteuse hier wohl zuflüstern. Denn das latent Morbide verfügt über ein unterschätztes Potenzial an Tanzbarkeit, wie sie mit dem Titelstück überzeugend zu beweisen weiß. Billie Holiday klatscht mit behandschuten Händen Beifall, ganz oben von ihrer grauschwarzen Himmelswolke herunter. (emv)



Siehe auch:
Helgi Jonsson
Lykke Li

 CALLmeKAT: Where The River Turns Black

Offizielle Website

Offizielle Website      http://thisiscallmekat.tumblr.com



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