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Alle Rezensionen zu Turgan
(Genre »Jazz«, Land »Finnland«)

 

Turgan
(2003, Texicalli Records ZENCD 2091)

Drei der versiertesten und begehrtesten Musiker Finnlands touren im Trio und veröffentlichen davon eine CD – das Ergebnis gibt ihnen jedenfalls Recht. Dieses Trio ist zwar keine ständige Institution, aber bei der Klasse der Musiker ist das kein Problem – während einer Tournee wächst man eben zusammen. Hochinteressant also, was Drummer Marko Timonen, Vibraphonist Severi Pyysalo und Bassist Tuure Koski hier veranstalten.

Timonen agiert wie immer als Wirbelwind mit vielen Einfällen, der die beiden anderen aber nie erschlägt. Ein paar feine Kontra- und E-Bass-Soli hat Koski, zudem steuert er gute Stücke bei. Natürlich steht Severi Pyysalo als Melodie-Instrumentalist im Zentrum, virtuos und feinfühlig lässt er die Töne nur so perlen. In »May 11th« spielt er gar Melodica, das klingt dann fast wie Weather Report ohne Shorter. Koskis lyrisches »Lempeä« gefällt auch durch dessen Bass-Flagioletts. Zwei Covers verirren sich in die Eigenkompositionen von Pyysalo und Koski, wunderschön auch »Alone Again, Naturally« des irischen Songpoeten Gilbert O’Sullivan, der sich über diese Version sicher freuen kann. Freier wird es in Pyysalos »Too Much Nightlife«, auch das beileibe kein Reinfall. Schade also nur, dass sich über Turgan der Turban der Zeit gelegt hat und diese CD somit bisher keinen Nachfolger hat. (tjk)



Siehe auch:
XL
Perko-Pyysalo-Poppoo
Värttinä
Ismo Alanko

 Turgan: Turgan



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