Zur Hauptseite
Diese Seite empfehlen Neuheiten Artikel Service Suche Impressum

Alle Rezensionen zu Johanna Iivanainen & 1 N
(Genre »Pop«, Land »Finnland«)

 

Outoja Maita
(2008, Texicalli Records TEXCD 088)

Komplette Kehrtwende, verglichen mit den bisherigen Alben von 1N: Auf »OUTOJA MAITA« verzichtet die Band völlig auf elektronische Spielereien und konzentriert sich auf akustische Klänge. Johanna Iivanainen, die mehr für Jazz bekannt ist, hat mit 1N eine inzwischen erstklassige Pop-Band. Schade, dass der große Durchbruch der Band bisher versagt blieb.

Der erste Song fängt verträumt an, erhebt sich dann aber mit Chor zur Hymne: »Perillä« bedeutet »Am Ziel«, und wenn das programmatisch gemeint ist, bedeutet es eingängige, schöne Melodien, gepaart mit feinen, teils ungewöhnlichen Harmonien und geschmackvollen Arrangements. »Se Ei Suostu Katoamaan« gelingt der Spagat zwischen Ballade und Shuffle, bei »Hullu« packt Pekka Rautio die E-Gitarre aus, »Ihan Ikävä« klingt elfenhaft, der Titelsong erinnert zunächst an »All Along The Watchtower«, biegt aber rechtzeitig ab. Johanna Iivanainen singt wie ein Engel mit dunkelblonder Stimme. Pekka Rautio (g) steuert die meisten Kompositionen bei, auch Matti Paatelma (p, key) und die Sängerin beteiligen sich daran. 1N gelingt hier Erwachsenen-Pop auf höchstem Niveau, besser kann man das kaum machen. (tjk)



Siehe auch:
Johanna Iivanainen
Johanna Iivanainen & Eero Koivistoisen Yhtye

Johanna Iivanainen: Outoja Maita

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.1nmusic.com

   

Valmis
(2010, Texicalli Records TEXCD 108)

Latin-angehaucht beginnt diese CD mit »Nyt Ma Nään« - jetzt seh' ich's. Johanna Iivanainen ist eine sehr präsente Sängerin und dominiert klar den Band-Sound, ihre personell unveränderte Band greift häufiger zu elektrischen Instrumenten als auf »OUTOJA MAITA«, demzufolge kann auch Tempo und Temperament anziehen wie im peppigen »Salaisuuksia«.

Allerdings schrammen sie musikalisch gelegentlich ziemlich nahe am Schlager vorbei, »Me Huomenna Erotaan«, dt.: morgen trennen wir uns, ist dafür ein Beispiel. Richtig stark sind sie bei langsamen Songs wie »Ne Vois Tehdä Mitä Vaan«, das sich dann noch dramatisch steigert. Insgesamt hält »VALMIS« leider nicht die Klasse des grandiosen Vorgängers. (tjk)

   

Tälla Tavalla
(2006, Texicalli Records TEXCD 069)

Dies ist schon die fünfte CD der 2003 gegründeten Band, die zunächst eher als Elektro-Ambient-Jam-Projekt gegründet wurde. Mit Johanna Iivanainen am Mikro orientieren sie sich in klaren Songstrukturen zwischen Elektro- und akustischem Pop. Ein Kritiker fand dafür die Schublade »Trippop«, in Anlehnung an Trip Hop.

Sehr leicht klingt das über weite Strecken, in »Muukalainen« und »Sinussa«, zwei der besten Songs, sind sanfte Elektronik-Elemente noch am deutlichsten zu spüren. Meistens bewegt sich das Klangspektrum in wenig spektakulären Pop-Gefilden. Auch das Songwriting, hauptsächlich von Pekka Rautio (g) und Jukka Heikkinen (key) überzeugt noch nicht ganz. (tjk)



Neuheiten | CD-Rezensionen | Artikel | Service | Suche | Impressum | Datenschutz

CD des Monats | Nach Genre | Nach Land | Nach Musiker | DVDs | Erweiterte Suche

              

© 2000 - 2019, Design & Programmierung: Polarpixel