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Alle Rezensionen zu Erik Johannessen
(Genre »Jazz«, Land »Norwegen«)

 

Inkblots
(2011, Gigafon/Musikkoperatørene GIGA004)

Nach zwei elektronischen und einem rein akustischen Album ist Katalognummer 4 beim in jeder Hinsicht frischen Neo-Jazz-Label Gigafon wieder eine Akustiktrio-CD geworden. Abwechslung wird also ernst genommen von Petter Vågan und Gard Nilssen. Diesmal sind die beiden Chefs inhaltlich gar nicht beteiligt, sondern geben Lord-Kelvin-Mitglied Erik Johannessen die Chance zu einem Debüt unter seinem Namen.

Der 1975 geborene Posaunist, der mit Jaga Jazzist und Magic Pocket sowie - wie viele Kollegen - im Trondheim Jazz Orchestra experimentierte und reifte, spielte »INKBLOTS« im Trio mit Kontrabassist Jon Rune Strøm, vor allem bekannt und aktiv mit Frode Gjerstads Trio, und Schlagzeuger Erik Nylander (Kobert, Peloton, Ola Kvernberg u.v.a.) ein, teils im Frühjahr 2010, teils ein Jahr später. Als Komponist und Leitstimme prägt Johannessen die dreizehn Stücke. Je eines steuerten seine beiden Mitmusiker bei, und als Extra erweitert bei den letzten dreien Posaunist Øyvind Brække, Johannessens Vorbild, das Trio zum Quartett.

Die »Songs«, darunter eine mitreißend heitere Version von Bill Frisells »Egg Radio«, geben ein stabiles Gegenüber zu den vorwiegend frei improvisierten Stücken ab, denen phasenweise ein bisschen der klare Fokus fehlt. Trotz dieser kleinen Kritik liefert Erik Johannessen ein kompositorisch wie klanglich vielseitiges Debüt, und hoffentlich wird er uns mit noch weiteren Platten als Leader unterhalten. (ijb)



Siehe auch:
Trondheim Jazz Orchestra
Peloton
Lord Kelvin
Kobert

Erik Johannessen: Inkblots

Offizielle Website

Offizielle Website      www.myspace.com/erikjohannessen



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