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Alle Rezensionen zu Human Woman
(Genre »Pop«, Land »Island«)

 

Human Woman
(2012, hfn music/Rough Trade hfn17cd)

Hilfe, was für ein grausiges Cover! Um Human Woman ist es schlecht bestellt, sollte das Gemurkse auf die Qualität der Musik vorbereiten... Leider aber kommt auch die nie so recht in Fahrt: So lala produziert, hin und wieder ein Rhythmus, der beim Dudeln im Hintergrund zum Mitwippen animiert, doch keinerlei griffigen Melodien... »eine fantastische Fusion modernen elektronischen Pops«, wie angepriesen von hfn music, sonst Label deutlich spannenderer Platten von Trentemøller und Darkness Falls, aber auch von Kasper Bjørke, sieht anders aus.

Eine weitere Platte, die zu viel Achtziger- und Neunziger-Jahre-Einfluss in Klang und Songkomposition bemüht - also bitte, langsam reicht's dann aber auch mal mit dem 80s Revival. An den besten Stellen erinnert der Gesang ein wenig an Damon Albarn, doch musikalisch ist es ein weiter Graben zwischen Human Woman und dem britischen Popmeister. Die zwölf Tracks der beiden Isländer, die sonst mit Sexy Lazer und Trabant aktiv sind, wirken angestrengt, langatmig und lassen Hitpotenzial und Eingängigkeit vermissen. Falls hier angestrebt wurde, eine Art Beck-meets-GusGus-Neodancepop zu fabrizieren: Bitte nochmal versuchen. (ijb)



Siehe auch:
Trabant
Kasper Bjørke
Darkness Falls
Trentemøller

 Human Woman: Human Woman

Audio-Link Video-Link



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