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Alle Rezensionen zu Tantara
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

Based On Evil
(2012, Indie Recordings INDIE082CD)

Irgendwie hat der Song »Prejudice Of Violence« was von Metallicas »Blackened« – und siehe da: Zum einen wurde das Langspieldebüt »BASED ON EVIL« von Flemming Rasmussen produziert, der unter anderem mit Metallica und Morbid Angel gearbeitet hat, zum anderen covern Tantara gerne den einen oder anderen Metallica-Song bei ihren Auftritten. Somit ist die Tendenz der erst 2009 gegründeten Band aus Tønsberg geklärt: Ballernder Old School Thrash der besseren Sorte, mit Einflüssen von Metallica, Slayer und Vio-lence; Fredrik Bjerkøs Gesang geht dagegen eher in Richtung Mille (Kreator). Textlich behandelt das sozialkritische Konzeptalbum das Gebaren der Menschheit, von Krieg, über Zerstörung und Verschmutzung bis hin zum Profitstreben.

Aller Energie und Bösartigkeit zum Trotz, agieren die Norweger kompositorisch und spieltechnisch raffiniert, setzen progressive Akzente (ohne ausufernde Saitenorgien), verblüffen etwa mit einer gesprochenen Gedenkminute samt akustischer Untermalung. Dadurch wirken selbst Mammutsongs wie »Trapped in Bodies« (acht Minuten) oder das erwähnte »Prejudice Of Violence« (gut neun Minuten) keine Sekunde langweilig. Kompliment! Coole, verdammt geil produzierte Scheibe einer blutjungen Truppe – von der wir in Zukunft hoffentlich noch einiges hören werden. (nat)

 Tantara: Based On Evil



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