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Alle Rezensionen zu Tom Hugo
(Genre »Pop«, Land »Norwegen«)

 

Sundry Tales
(2012, Eyala Records)

Wenn´s der Aufhellung der Laune angesichts widriger Umstände dient, würde Tom Hugo wohl auch auf dem Kamm blasen. Der norwegische Musiker, der seit einigen Jahren in Hamburg ansässig ist, präsentiert sich auf seinem Debütalbum »SUNDRY TALES« als grundsympathischer Kumpeltyp mit der Klampfe. Dass dieses künstlerische Terrain reichlich abgegrast ist, ficht die Nachwuchskraft nicht an. Denn mutig ist er allemal: Unglamouröse Alltagsgeschichten erzählen, mitunter mit einem ironischen Glitzern in den Augen, das muss man sich erstmal trauen!

Soldider Gebrauchspop also. Mit Refrains, die man bereits nach zweimaligem Hören mühelos mitsingen kann. Die Songs verströmen die beschauliche Behaglichkeit eines Nachmittagsnickerchens auf dem Wohnzimmersofa. Stilistisch orientiert sich Hugo an Heroen wie Paul Simon (»Million Doors«, Robbie Williams (»Leave It Be«) onder einem angekitschten Morten Harket (im balladigen Feuerzeugschwenk-Stückchen »Julia«). Dass er durchaus ein Händchen für den gehobenen Herzschmerz-Pop hat, beweist der Norweger im fein mit Bläser-Einsätzen arrangierten Sahnestückchen »Magic Wand«. Eine gepflegte Kneipentour durch den Kiez würde man wohl gerne mit Tom Hugo verbringen. Und beim Nachhausegehen kurz denken, dass man schon aufregendere Abende verbracht hat. Aber das ist schon in Ordnung so. (emv)



Siehe auch:
Morten Harket

Tom Hugo: Sundry Tales

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.tomhugo.com



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