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Alle Rezensionen zu Tigers Of The Temple
(Genre »Rock«, Land »Schweden«)

 

Death Light Fire & Darkness
(2012, Colline Noire Records/Broken Silence)

Draußen mag es kalt und dunkel sein. Aber in den weiten Innenwelten von Tigers Of The Temple flackert frei nach den Smiths ein kleines Licht, das niemals ausgeht. Denn die sechs Musikern aus Göteborg sind trotz des angriffslustigen Bandnamens sanfte, melancholische Romantiker, die auf ihrer Debüt-EP »DEATH LIGHT FIRE & DARKNESS« eine dunkelgraue Variante des schwärmerischen Indie-Gitarrenrocks mit gelegentlichen Ausflügen ins dezent Folkige pflegen. Den Tigers ist trotz vieler emotionaler Blessuren eine zähe Zärtlichkeit eigen, wie sie nicht zuletzt von den Landsleuten von Logh zur Kunstform erhoben wurde. Und wo es um wunde Männerseelen geht, die den Seelenschnerz auf hohem Niveau pflegen, ist Kristofer Åström nicht weit, der hier als Gastsänger aktiv ist.

Die latent nölige und überaus exaltierte Stimme von Sänger Martin Hansen ist so etwas wie der Fährmann, der uns sicher über Gefühlstiefen in Songs wie »For My Funeral« geleitet, in denen es zu feinen Gitarren- und Pianoklängen prophylaktisch schon mal ums Abschiednehmen geht. Einsame Spaziergänge wie in »Mental Walks« werden durch die einfühlsame Violine von Karin Wiberg erträglich gemacht. Mit nur vier Songs ist die EP recht knapp ausgefallen. Wir hätten gerne wunden Herzens weitergeträumt. (emv)



Siehe auch:
Kristofer Åström
Logh

 Tigers Of The Temple: Death Light Fire & Darkness

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.myspace.com/tigersofthetemple



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