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Alle Rezensionen zu Dr. Living Dead!
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

Radioactive Intervention
(2012, High Roller Records HRR 271)

»Anthrax recycelt« – so könnte der Untertitel zu »RADIOACTIVE INTERVENTION« lauten. Dr. Living Dead! aus Schweden laden alle Genrefreunde zum thrashigen Mosh-Fest ein: 38 Minuten Anthrax meets Suicidal Tendencies meets punkiger Hardcore / Crossover. Dr. Ape (Gesang), Dr. Toxic (Gitarre), Dr. Rad (Bass) und Dr. Dawn (Schlagzeug) verquirlen die altbekannten Zutaten so geschickt, dass sich keiner an mangelnder Originalität stört. Fronter Dr. Ape orientiert sich zwar überwiegend an Mike Muir, doch variiert er bis Tom Araya (Slayer).

Die Stockholmer Doktoren mit den Totenkopfmasken punkten mit Authentizität und rasender Spielfreude, spielen so enthusiastisch, dass sie jeden mitreißen. Die sauber produzierten elf Songs sind allesamt schnell, knackig und schnörkellos, bis auf den finalen Ausreißer »Dead New World« dauert keiner länger als vier Minuten. Wer nun sagt, es sei eine Kunst bei dieser Kompaktheit Langeweile aufkommen zu lassen, der irrt: Es gibt viele Bands, denen das gelingt. (nat)



Siehe auch:
Ouijabeard

 Dr. Living Dead!: Radioactive Intervention

Offizielle Website

Offizielle Website      http://deathfuckingthrash.com/

   

Crush The Sublime Gods
(2015, Century Media -)

Auf »CRUSH THE SUBLIME GODS« klinge alles mehr nach Speed als nach Thrash, sowohl Gitarren als Gesang seien zu klar, so lautet das Urteil meines Mithörers. Speed, Thrash, das sind doch alles bürgerliche Kategorien. Auf der Flucht vor ihrem Image als Suicidal Tendencies-Abklatsch brettern Dr. Living Dead! mit gegenüber dem Vorgänger nochmals angezogenem Tempo und größerer Härte durch die 46 Minuten Spieldauer – direkt in Richtung Exodus.

Wenngleich der neue Mann am Mikro, Dr. Mania, den ehemaligen Fronter Dr. Ape noch nicht adäquat ersetzen kann, und die Scheibe insgesamt nicht das Level von »RADIOACTIVE INTERVENTION« erreicht, macht sie Spaß und knallt mit Stücken wie »Force Fed« ordentlich groovend aus den Boxen. Für die Statistik: Auch am Schlagzeug gibt es ein neues Gesicht, pardon eine neue Totenkopfmaske, namens Dr. Slam. (nat)



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