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Alle Rezensionen zu Rough Days For Diamond Trade
(Genre »Pop«, Land »Dänemark«)

 

Somehow
(2012, Looking Forward)

Was tun in einem Zustand fortgeschrittener Desillusion? Vielleicht nächtens durch dunkle Großsstadtsstraßen stapfen, die Schultern trotzig hochgezogen. Und mantrahaft vor sich hinmurmeln, dass man trotz aller Enttäuschungen alles für die Liebe geben würde. Frederik Sølberg, umtriebiger Musiker und Filmemacher aus Kopenhagen, liefert mit seiner Debüt-EP »SOMEHOW« den Soundtrack für ein urbanes Roadmovie ab. Bestens geeignet für Betroffene, die den ersten Frösten des Erwachsenenlebens Paroli bieten wollen. Sølbergs Erstlingswerk als Projekt Rough Days For Diamond Trade hat das Gegengift parat: Ungehemmtes Schwelgen im stylishen Synthie-Weltschmerz der frühen 80er. Die fein mit zurückgenommenen Gitarren kontrastieren. Ein weltfremder Hall liegt über diesen Tracks.

Die melancholische Umflortheit kommt mit Songs wie »Anything« erstaunlich licht und leichtfüßig daher. Angenehm vertrackt und unauffällig schlau dazu. Dass er in Grunde seines Herzens ein Romantiker ist, würde Herr Sølberg wahrscheinlich kategorisch abstreiten. Gleichwohl sehnsüchtet er im verlangsamten und verschleppten Modus so innig vor sich hin, dass auch stolze Herzen schmelzen dürften. Nein, wir lassen uns das Träumen noch lange nicht verbieten! (emv)

 Rough Days For Diamond Trade: Somehow

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.facebook.com/pages/Rough-Days-For-Diamond-Trade/273313976012811



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