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Alle Rezensionen zu Boil
(Genre »Metal«, Land »Dänemark«)

 

aXiom
(2013, Vicisolum Productions VSP041)

Der Waschzettel preist Boil als »without a doubt the most interesting band from Denmark right now« – ich würde eher sagen: Die mit dem größten stilistischen Durcheinander. Das Quintett eröffnet seinen Drittling »AXIOM« mit »Sphere«, in dem Marylin Manson auf Space-Sounds und teils weinerlichen Gesang trifft. Das anschließende »At The Center Of Rage« beginnt mit Riffs, die den Song sowohl in Richtung Metal als auch Hardcore katapultieren könnten … doch kaum setzt der Klargesang ein, klingen Sänger Jacob Løbner und seine Mannen fast poppig, abrupt folgt Hardcore-artiges Geschrei, dann Klagechöre. Die Gitarren in »In A Blink Of An Eye« erinnern partiell an Rammstein, das folgende »Darkest« überrascht mit klaren Akustikgitarren plus Streichern, ergänzt durch hohen klaren Gesang, erst nach der Hälfte des Songs stoßen Schlagzeug und Bass dazu.

Auf dem 49-Minüter verquirlt die Truppe aus Aarhus fröhlich Progrock, (Modern) Metal und klassischen Rock mit einem Schuss Electronica und/oder Grunge, während Løbner ins Mikro spricht, schreit, flüstert, heult. Eine mögliche Erklärung für dieses Chaos liefert der Hintergrund des Konzeptalbums: »The inspirations (…) came out of a series of interviews that Boil (…) arranged with a number of people suffering from mental disorders, especially paranoid schizophrenics suffering from delusions«. Eine gewöhnungsbedürftige Kost, der Jens Bogren in den Facination Street Studios (Soilwork, Katatonia, Opeth) einen ordentlichen Sound verpasst hat. (nat)



Siehe auch:
Soilwork
Katatonia
Opeth

 Boil: aXiom



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