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Alle Rezensionen zu The Boatsmen
(Genre »Rock«, Land »Schweden«)

 

City Sailors
(2015, Rookie Records -)

Arbeitswütig sind sie, die Brüder Ficks. Außer The Boatsmen haben sie gemeinsam noch die Kapelle Square am Start (Sänger/Bassist Håkan zudem Durango Riot) und mit beiden legen sie 2015 neue Alben vor. Nummer vier mit Square, Nummer zwei als Bootsmänner – und das garantiert ebenso großen Party- und sicherlich auch Livespaß wie der Vorgänger.

Erinnern die ersten Takte des kurzweiligen Openers »Closing Time« noch an die Ramones, so kommen mir später die Accidents (»Sailin'«), Turbonegro, Psychopunch und sogar ein Hauch Misfits (»I Wanna Eat«) in den Sinn. Am stärksten sind die schwedischen Punk’n’Roller – mit dem neuen Gitarristen Jacob Martinsson –, wenn sie das Gaspedal durchtreten; dementsprechend hätten sie das zähe »Hard To get Over« gerne weglassen dürfen. Auch die zweite Scheibe macht Laune, schreit allerdings (zu sehr?) nach Wiederholungstäter, das bedeutet: für die dritte bleibt Luft nach oben – und nach unten. (nat)



Siehe auch:
Square
Accidents
Psychopunch
Turbonegro

The Boatsmen: City Sailors

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.theboatsmen.com/

   

The Boatsmen
(2013, Zorch Productions/Flight 13 ?)

Neuer Partyspaß made in Sweden: The Boatsmen um Sänger / Bassist Håkan Ficks (auch Bassist bei Durango Riot) und seinen Bruder Martin (Schlagzeug) punkrock'n'rollen prächtig. Auf ihrem selbstbetitelten Debüt feiern die bärtigen Schweden – Zitat: »Fashion = Leather jacket, beard, captain hat« – ein dreckiges Dutzend antreibende Singalong-Stücke ab.

Die Lieder grooven mächtig, nur einen balladesken Ausreißer gibt es (»Dance With Me«), gefolgt vom schwächsten Song des Albums: »I've had enough«. Manche der eingängigen Gitarrenmelodien passten auch in die 50-er Jahre … doch schon springt das Duo Johan Söderberg / Jonatan Klaasen (mindestens) 40 Jahre vorwärts. Der anstachelnde Bass wummert, das Schlagzeug galoppiert los, Håkan erhebt seine heisere Stimme. Punkig, aber nicht abgefuckt, eingängig aber nicht anbiedernd, vielfältig aber nicht verkrampft. Die 28 Minuten machen mächtig Spaß – live muss das Quartett eine Urgewalt sein. Wann haben The Boatsmen eine abendfüllende Setlist zusammen? (nat)



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